Deutsche Tageszeitung - Littler attackiert Publikum: "Danke für mein Preisgeld"

Littler attackiert Publikum: "Danke für mein Preisgeld"


Littler attackiert Publikum: "Danke für mein Preisgeld"
Littler attackiert Publikum: "Danke für mein Preisgeld" / Foto: © IMAGO/SID

Dartsstar Luke Littler hat sich mit bissigen Worten für Buhrufe des Publikums während seiner Achtelfinalpartie bei der WM revanchiert. "Das juckt mich nicht. Ich will eines sagen: Ihr zahlt für Tickets - ihr zahlt also mein Preisgeld. Danke für mein Geld. Danke, dass ihr gebuht habt. Come on!" sagte der 18 Jahre alte Weltmeister nach seinem 4:2-Sieg gegen den früheren Champion Rob Cross auf der Bühne am Mikrofon von Sky Sports.

Textgröße ändern:

Littler hatte sich zuvor mit reichlich Mühe ins Viertelfinale gekämpft und war immer wieder von den Zuschauern im legendären Alexandra Palace gestört worden. Er sei vom Verhalten der Fans überrascht gewesen, sagte Littler später bei der Pressekonferenz: "Es ist, wie es ist. Sie wollten, dass der Favorit rausfliegt. Ich musste einfach meinen Job machen."

Der Überflieger ist auf dem Weg zur dritten Finalteilnahme in Serie und zum zweiten WM-Titel in Folge. Im Viertelfinale am Neujahrstag trifft der Weltranglistenerste auf den Sieger des Duells zwischen Luke Woodhouse (England) und Krzysztof Ratajski (Polen).

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Ronaldo klagt an: "Der Trainer hat sein Wort gebrochen"

Cristiano Ronaldo hat einen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft ausgeschlossen, macht eine Fortsetzung seiner Karriere in der Selecao aber offenbar von einer Ablösung von Nationaltrainer Jorge Jesus abhängig. "Der Trainer hat sein Wort mir gegenüber gebrochen", behauptete der 41-Jährige in seinem längst erwarteten Statement, in dem er wie angekündigt "die Wahrheit" über seine überstürzte Abreise von der Selecao in der vergangenen Woche ans Licht bringen wollte.

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Textgröße ändern: