Deutsche Tageszeitung - Standardschwäche: FC Liverpool zieht Konsequenzen

Standardschwäche: FC Liverpool zieht Konsequenzen


Standardschwäche: FC Liverpool zieht Konsequenzen
Standardschwäche: FC Liverpool zieht Konsequenzen / Foto: © IMAGO/dts Nachrichtenagentur/SID

Der englische Fußballmeister FC Liverpool ist das anfälligste Team nach Standards in Europas Topligen - und hat deshalb Konsequenzen gezogen. Am Dienstag gaben die Reds die Trennung von ihrem Standardtrainer Aaron Briggs bekannt. Der LFC könne bestätigen, dass Briggs, der seit Juli 2024 Teil des Stabs von Teammanager Arne Slot in Liverpool war, seinen Posten aufgegeben habe, hieß es.

Textgröße ändern:

Gegen das Premier-League-Schlusslicht Wolverhampton Wanderers (2:1) hatte das Team um den deutschen Nationalspieler Florian Wirtz am Samstag den zwölften Gegentreffer nach einem Standard kassiert. In Europas fünf besten Ligen ist dieser Wert unübertroffen, Strafstöße sind ausgenommen. Der AFC Bournemouth und Nottingham Forest liegen gleichauf mit Liverpool, Bundesligist 1. FC Köln steht bei elf Standard-Gegentreffern.

Vor der Partie hatte Slot die Standardschwäche seines Teams kritisiert. "Mit unserer Bilanz bei Standardsituationen ist es unmöglich, unter die ersten vier oder fünf zu kommen, geschweige denn die Meisterschaft zu gewinnen", sagte der Niederländer. Zur Hälfte der Meistersaison hätte Liverpool "kein einziges Tor nach einer Standardsituation kassiert".

Wirtz und seine Teamkollegen liegen nach 18 Spielen auf dem vierten Platz, am Donnerstag (18.30 Uhr/Sky) wartet das Duell mit Leeds United.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar

Novak Djokovic hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Beim ATP-Turnier in Peking bleibt der 39 Jahre alte Tennisstar auch im gehobenen Alter unbezwingbar. Er besiegte den Australier Alex de Minaur im Finale, baute seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt auf 34 Siege in Folge aus und sicherte sich den siebten Turniererfolg.

Textgröße ändern: