Deutsche Tageszeitung - Familiäre Gründe: Kuntz nicht mehr Vorstand des HSV

Familiäre Gründe: Kuntz nicht mehr Vorstand des HSV


Familiäre Gründe: Kuntz nicht mehr Vorstand des HSV
Familiäre Gründe: Kuntz nicht mehr Vorstand des HSV / Foto: © Imago/SID

Paukenschlag beim Hamburger SV: Stefan Kuntz ist nicht länger Vorstand der Hanseaten. Wie der Bundesligist am Freitag bekannt gab, einigte sich der Klub mit dem 63-Jährigen auf eine Vertragsauflösung. Kuntz hatte den Aufsichtsrat nach Weihnachten "aus persönlichen familiären" Gründen um eine sofortige Beendigung seiner Tätigkeit gebeten.

Textgröße ändern:

"Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Das ist nun bei mir der Fall", sagte Kuntz: "Mehr möchte ich dazu nicht sagen und bitte darum, dies zu respektieren. Dem HSV danke ich für tolle anderthalb Jahre. Ich wünsche den Teams und der gesamten Geschäftsstelle weiterhin das Beste."

Kuntz hatte seinen Job im Mai 2024 begonnen und war mit den "Rothosen" 2025 in die Bundesliga aufgestiegen. "Stefan hat mit seinem Team vieles bewegt. Für seine persönliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Papenfuß. Trotz des Abschieds der Führungspersönlichkeit sehe sich der HSV weiterhin gut aufgestellt für die anstehenden Aufgaben.

Die Profis des HSV starten am heutigen Freitag in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Am 10. Januar steht auswärts in Freiburg der Auftakt an.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Balogun: FIFA weist Belgiens Antrag als "unzulässig" ab

Der belgische Fußballverband (RBFA) ist mit seinem Vorstoß, die Aufhebung der Sperre gegen den Amerikaner Folarin Balogun anzufechten, gescheitert. Die Berufungskommission des Weltverbandes FIFA teilte am Montag mit, dass der Antrag "unzulässig" sei, da die RBFA "nicht Verfahrensbeteiligter ist und somit nicht befugt ist, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen".

Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib

DFB-Vize Hans-Joachim Watzke wirbt für eine Weiterbeschäftigung des Sportchefs Rudi Völler auch neben einem möglichen neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Jürgen ist durchaus dominant, aber teamfähig", sagte Watzke im ZDF über den Wunschkandidaten des Verbandes und verwies zugleich auf Völlers bis 2028 laufenden Vertrag.

"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück

FIFA-Chef Gianni Infantino hat sich in der "Causa Balogun" verteidigt und Kritik zurückgewiesen, wonach die Intervention von US-Präsident Donald Trump einen Einfluss auf die Entscheidung genommen haben soll. In dieser Angelegenheit habe er "tatsächlich einen Anruf von Präsident Donald Trump erhalten", teilte der Schweizer am Montag in einer vom Weltverband verbreiteten Stellungnahme mit. Infantino betonte darin, dass die FIFA-Disziplinarkommission "unabhängig" sei.

"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt

DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hat Fußball-Deutschland vor den entscheidenden Gespräch in der Personalie des Wunsch-Bundestrainers Jürgen Klopp davor gewarnt, sich zu früh zu freuen. "Das ist definitiv noch nicht abgehakt, das muss man alleine schon vor dem Hintergrund des RB-Engagements so sehen", sagte der DFL-Aufsichtsratsboss dem ZDF.

Textgröße ändern: