Deutsche Tageszeitung - Drittes Duell: Friedrichshafen will nächsten Sieg gegen Berlin

Drittes Duell: Friedrichshafen will nächsten Sieg gegen Berlin


Drittes Duell: Friedrichshafen will nächsten Sieg gegen Berlin
Drittes Duell: Friedrichshafen will nächsten Sieg gegen Berlin / Foto: © IMAGO/nordphoto GmbH/SID

Zwei Duelle, zwei Siege - doch in Sicherheit wähnen sich die Volleyballer des VfB Friedrichshafen vor dem nächsten Aufeinandertreffen mit den BR Volleys keineswegs. "Berlin hat ohne Zweifel eine sehr starke Mannschaft und wird alles daransetzen, hier zu gewinnen", sagte Trainer Adam Swaczyna: "Aber das gilt genauso für mein Team."

Textgröße ändern:

In die dritte Partie gegen die Serienmeister aus der Hauptstadt gehen die Häfler am Sonntag (17.00 Uhr/Dyn) durchaus mit Selbstvertrauen. Gleich zum Ligastart hatte der VfB den erfolgsverwöhnten Berlinern überraschend eine 0:3-Niederlage zugefügt, auch im Pokal-Halbfinale behielt Friedrichshafen Mitte Dezember die Oberhand. In der Tabelle musste das Team von Swaczyna die Berliner, die vor allem zu Saisonbeginn geschwächelt hatten, aber mittlerweile auf Rang drei vorbeiziehen lassen.

"Wir sind noch ein sehr junges Team, das sich weiterentwickelt und in der Bundesliga auch einige Punkte hat liegen lassen", erklärte Swaczyna: "Gleichzeitig haben wir aber gezeigt, dass wir sehr gut spielen können. Die nächsten Spiele werden zeigen, wie gut wir den vielen Aufgaben gewachsen sind – bisher haben wir das aber sehr ordentlich gemacht."

Neben dem Bundesliga-Duell gegen den Dauerrivalen aus Berlin wartet auch auf der europäischen Bühne die nächste Herausforderung. Am Mittwoch (20.00 Uhr) kann Friedrichshafen im Rückspiel gegen Levski Sofia (Hinspiel 3:0) den Einzug in das Achtelfinale des CEV Cup perfekt machen. "Über Weihnachten hatten wir ein kleines Zeitfenster zum Durchatmen", sagte Swaczyna: "Aber wir wissen auch, was jetzt auf uns zukommt."

Weiterhin verzichten muss der VfB dabei allerdings auf Außenangreifer Tim Peter. Der Nationalspieler laboriert nach wie vor an einer Fußverletzung.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück

FIFA-Chef Gianni Infantino hat sich in der "Causa Balogun" verteidigt und Kritik zurückgewiesen, wonach die Intervention von US-Präsident Donald Trump einen Einfluss auf die Entscheidung genommen haben soll. In dieser Angelegenheit habe er "tatsächlich einen Anruf von Präsident Donald Trump erhalten", teilte der Schweizer am Montag in einer vom Weltverband verbreiteten Stellungnahme mit. Infantino betonte darin, dass die FIFA-Disziplinarkommission "unabhängig" sei.

"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt

DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hat Fußball-Deutschland vor den entscheidenden Gespräch in der Personalie des Wunsch-Bundestrainers Jürgen Klopp davor gewarnt, sich zu früh zu freuen. "Das ist definitiv noch nicht abgehakt, das muss man alleine schon vor dem Hintergrund des RB-Engagements so sehen", sagte der DFL-Aufsichtsratsboss dem ZDF.

Pyrenäen-Show: Pogacar entreißt Vingegaard das Gelbe Trikot

Tadej Pogacar hat bei der ersten kleinen Bergankunft der 113. Tour de France die Muskeln spielen lassen und das Gelbe Trikot erobert. Nachdem der slowenische Weltmeister am Vortag seinem Helfer Isaac del Toro großmütig den Etappensieg überlassen hatte, schlug er am Montag selbst zu, sprintete der Konkurrenz am Schlussanstieg nahezu spielerisch davon und entriss seinem Herausforderer Jonas Vingegaard um einen Hauch die Gesamtführung.

Trump: Habe Infantino um Aufhebung der roten Karte für US-Stürmer gebeten 

US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass er Fifa-Chef Gianni Infantino persönlich um die Aufhebung der roten Karte für den US-Stürmer Folarin Balogun gebeten hatte. Trump sagte am Montag in Washington, er habe den Chef des Weltfußballverbands um eine Überprüfung gebeten, weil die Schiedsrichter-Entscheidung "unfair" und "schrecklich" gewesen sei. Trumps politische Einflussnahme auf die Fußball-Weltmeisterschaft hat einen Skandal ausgelöst.

Textgröße ändern: