Deutsche Tageszeitung - "Große Erleichterung": Littler der König einer neuen Ära

"Große Erleichterung": Littler der König einer neuen Ära


"Große Erleichterung": Littler der König einer neuen Ära
"Große Erleichterung": Littler der König einer neuen Ära / Foto: © FIRO/SID

Darts-König Luke Littler hat nach seinem zweiten Weltmeistertitel in Folge noch lange nicht genug. Das Triple sei "definitiv das Ziel. Ich will wieder gewinnen, die Serie verlängern", sagte der 18-Jährige nach der 7:1-Machtdemonstration im Finale gegen den fünf Jahre älteren Niederländer Gian van Veen bei Sport1.

Textgröße ändern:

Er habe sich "großen Druck" auferlegt, gab Littler zu. Deshalb sei der Sieg eine "große Erleichterung" gewesen, "es ist eine riesige Erleichterung den Titel verteidigt zu haben". Der Teenager ist nach Phil Taylor, Adrian Lewis und Gary Anderson erst der vierte Spieler, dem dies gelungen ist. "Ich werde das ordentlich feiern", kündigte Littler an.

Ein Detail ärgerte Littler aber, der Neundarter, der ihm wieder nicht gelang. "Ich bin nicht glücklich. Ich wollte ihn unbedingt", sagte der Engländer: "Es sollte nicht sein. Ich werde es nächstes Jahr wieder versuchen."

Dann hat er sich auch mit Finalgegner van Veen wieder verabredet. "Wir schauen immer nach Duellen, auf der ProTour, auf der European Tour, bei den Majors. Wenn er so stark bleibt und ich die Nummer eins, dann werden Gian und ich 2027 vielleicht wieder zum Finale hierherkommen", sagte Littler bei Sky Sports - und van Veen scherzte: "Deal".

Littler führt die neue Generation im Darts an, zu der auch Europameister van Veen gehört. Mit nur 18 Jahren ist Littler Weltranglistenerster, van Veen löste Ex-Dominator Michael van Gerwen als Nummer eins der Niederlande ab und steht auf Rang drei. Der 30 Jahre alte Luke Humphries, Weltmeister von 2024, ist Zweiter.

"Die Jungen sind da, wir versuchen, die Kontrolle zu erlangen", sagte van Veen: "Ich glaube, dieses Spiel gehört jetzt den jungen Spielern. Wir sind hier, um zu zeigen, wie es geht."

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Super-Olise erlöst Frankreich: Erster Heimsieg für Zidane

Bayern-Star Michael Olise hat dem französischen Nationaltrainer Zinédine Zidane den ersten Heimsieg in dessen Amtszeit beschert. Der Super-Joker besiegte Belgien am Montag beim 4:1 (0:1) mit zwei Toren und einer Vorlage im Stade de France beinahe im Alleingang. Frankreich behauptete damit die Tabellenführung in der Nations-League-Gruppe 1 und hat das Viertelfinale fest im Blick.

Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale

Novak Djokovic hat nach einer Disqualifikation von Gegner Daniil Medwedew seine beeindruckende Siegesserie beim ATP-Turnier in Peking fortgesetzt. Djokovic lag im zweiten Satz mit 7:5, 5:3 in Führung und bereits klar auf Finalkurs, als Medwedew für einen Eklat sorgte. Der Russe schlug frustriert einen Ball in Richtung des Publikums, traf damit einen Zuschauer im Gesicht und wurde schließlich disqualifiziert.

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Textgröße ändern: