Deutsche Tageszeitung - Hürzeler als City-Schreck: Haaland und Co. lassen Federn

Hürzeler als City-Schreck: Haaland und Co. lassen Federn


Hürzeler als City-Schreck: Haaland und Co. lassen Federn
Hürzeler als City-Schreck: Haaland und Co. lassen Federn / Foto: © SID

Manchester City hat sich im Titelrennen der englischen Premier League einen weiteren und womöglich folgenschweren Ausrutscher erlaubt. Die Skyblues kamen gegen Brighton and Hove Albion und den deutschen Teammanager Fabian Hürzeler über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus und verpassten es, zumindest etwas Druck auf den Tabellenführer FC Arsenal aufzubauen.

Textgröße ändern:

Manchester ging zwar durch das 150. City-Tor von Erling Haaland (41., Foulelfmeter) in Führung, es war zugleich Treffer Nummer 35.000 in der Premier-League-Geschichte. Kaoru Mitoma (60.) gelang beim Startelf-Debüt seines Teamkollegen Pascal Groß nach dessen Rückkehr aus Dortmund aber der Ausgleich. Für das Team von Starcoach Pep Guardiola war es nicht nur das dritte Remis in Folge, der Katalane schaffte es auch im vierten Anlauf nicht, Hürzeler (32) zu schlagen.

Citys Rückstand auf Arsenal beträgt fünf Punkte, die Londoner können mit einem Sieg am Donnerstag (21.00 Uhr/Sky) gegen den FC Liverpool davonziehen. Der Tabellendritte Aston Villa, der zuletzt zwölf Siege aus den vergangenen 13 Pflichtspielen geholt hatte, ließ durch das 0:0 bei Crystal Palace die Chance liegen, an Manchester vorbeizuziehen und zumindest vorübergehend bis auf drei Punkte an Arsenal heranzurücken.

Der FC Chelsea, der zuletzt Enzo Maresca rausgeworfen und Liam Rosenior als Nachfolger präsentiert hatte, kassierte durch das 1:2 (0:0) beim FC Fulham mit dem deutschen Torhüter Bernd Leno einen Rückschlag. Rosenior saß im Craven Cottage noch auf der Tribüne und sah wie sein künftiges Team nach der Roten Karte gegen Marc Cucurella (22., Notbremse) lange in Unterzahl spielen musste.

Für Aufsehen sorgte João Palhinha: Die Bayern-Leihgabe (78.) erzielte für Tottenham Hotspur einen Treffer per Fallrückzieher in den Winkel, dennoch verloren die Spurs mit 2:3 (1:2) beim AFC Bournemouth.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Olympisches Feuer in Mailand und Cortina entzündet

Alberto Tomba, Deborah Compagnoni und Sofia Goggia haben das Olympische Feuer in Mailand und Cortina d'Ampezzo entzündet und damit für den Höhepunkt der Eröffnungsfeier der 25. Winterspiele gesorgt. Die italienischen Ski-Legenden waren am Freitag die letzten der offiziell 10.001 Fackelträgerinnen und -träger, sie entzündeten um 23.26 Uhr zwei Feuer: Tomba und Compagnoni taten dies auf dem Arco della Pace in Mailand, die noch aktive Goggia erfüllte die Aufgabe auf der Piazza Dibona in Cortina. Seit dem 26. November hatte die Flamme ihren Weg aus dem griechischen Ort Olympia zurückgelegt.

25. Olympische Winterspiele eröffnet

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella hat die 25. Olympischen Winterspiele mit den Hauptorten Mailand und Cortina d'Ampezzo eröffnet. Der 84-Jährige sprach am Freitag um 22.51 Uhr Ortszeit im San-Siro-Stadion von Mailand die traditionelle Begrüßungsformel. An der Spitze der deutschen Mannschaft hatte zuvor Eishockey-Star Leon Draisaitl die Fahne ins Stadion getragen, bei der parallel in Predazzo stattfindenden Zeremonie war Skispringerin Katharina Schmid die zweite deutsche Fahnenträgerin.

Remis beim Riera-Debüt: Frankfurt wartet weiter auf die Wende

Hoffnungsträger Albert Riera hat bei seinem Debüt als Trainer von Eintracht Frankfurt den ersehnten Befreiungsschlag verpasst. In einem lange mauen Bundesligaspiel bei Union Berlin kamen die kriselnden Hessen am Freitag nur zu einem 1:1 (0:0). Der große Effekt durch den Wechsel an der Seitenlinie blieb also zunächst aus, seit nun neun Pflichtspielen ist Frankfurt ohne Sieg - zumindest die Defensive wirkte aber stabiler als zuletzt.

"Der größte Moment meines Lebens": Deutsche Delegation läuft ein

Angeführt von Katharina Schmid und Leon Draisaitl sind die deutschen Athletinnen und Athleten nun auch ganz offiziell bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo angekommen. Die Skispringerin und der Eishockeystar trugen am Freitagabend die deutschen Fahnen bei den Eröffnungsfeiern, insgesamt 130 Sportlerinnen und Sportler des Team D nahmen an den Zeremonien teil - verteilt auf vier Orte. Draisaitl lief im Mailänder San Siro Stadium mit der größten Gruppe ein, Schmid war in Predazzo dabei, Feierlichkeiten gab es zeitgleich auch in Cortina und Livigno.

Textgröße ändern: