Deutsche Tageszeitung - DHB legt Prämien fest: Bis zu 600.000 Euro für EM-Titel

DHB legt Prämien fest: Bis zu 600.000 Euro für EM-Titel


DHB legt Prämien fest: Bis zu 600.000 Euro für EM-Titel
DHB legt Prämien fest: Bis zu 600.000 Euro für EM-Titel / Foto: © IMAGO/SID

Der erste EM-Titel seit zehn Jahren würde sich für Deutschlands Handballer auch finanziell auszahlen. Im Falle eines Triumphs in Dänemark winkt der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason eine Prämie von bis zu 600.000 Euro. Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Dienstag mit.

Textgröße ändern:

Die vom DHB-Präsidium bestätigte Regelung wurde zwischen Sportvorstand Ingo Meckes und dem Mannschaftsrat, bestehend aus Kapitän Johannes Golla sowie Andreas Wolff und Julian Köster, ausgehandelt. "Wir sind in guten Gesprächen zu einem Ergebnis gekommen, das sowohl der gesamten Wertigkeit dieser Europameisterschaft, aber auch der anspruchsvollen Vorrundengruppe Rechnung trägt", sagte Meckes.

Für den ersten EM-Titel seit 2016 sind 575.000 Euro vorgesehen. Wird die Marke von 20 eingesetzten Spielern überschritten, steigt die Summe auf maximal 600.000 Euro. Der Finaleinzug ist mit 430.000 Euro dotiert, Bronze mit 300.000 Euro. Für das Halbfinale gibt es 180.000 Euro, bei Einsatz von mindestens 19 Spielern erhöht sich dieser Betrag auf 190.000 Euro. Platz fünf bringt dem Team 100.000 Euro ein.

Auch die Vorrunde ist Teil der gestaffelten Belohnung: Der Sieg in Vorrundengruppe A wird mit 50.000 Euro honoriert. Werden alle drei Spiele gewonnen, steigt die Prämie auf 75.000 Euro.

Die deutsche Delegation traf am Dienstagnachmittag im Teamquartier im dänischen Silkeborg ein. Rund 40 Kilometer westlich davon trifft Deutschland am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD) in Herning im ersten EM-Spiel auf Österreich. Weitere Vorrundengegner in der Jyske Bank Boxen sind Serbien (Samstag/20.30 Uhr) und Spanien (Sonntag/20.30 Uhr). Die besten zwei Teams der Gruppe erreichen die Hauptrunde.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Nach Horrorfoul im Skandalspiel: 14 Spiele Sperre für Wagner

Nach seinem brutalen Foul im Playoff-Viertelfinale ist Eishockey-Nationalspieler Fabio Wagner für 14 Spiele gesperrt worden. Das teilte die Deutsche Eishockey Liga (DEL) am Mittwochabend mit. Zuvor hatte Wagner sich entschuldigt. Es tue ihm "aufrichtig leid", es sei "ein Fehler von mir" gewesen, er trage "die volle Verantwortung für mein Handeln", sagte der Verteidiger von Red Bull München in einem Instagram-Video und wünschte dem Ingolstädter Edwin Tropmann "gute Besserung".

Später Doppelschlag: Bayern im Halbfinale

Besser spät als nie: Mit einem Doppelschlag in den letzten zehn Minuten haben die Fußballerinnen des FC Bayern ihren Traum von einem Coup in der Champions League am Leben gehalten. Die Münchnerinnen gewannen im Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United verdient mit 2:1 (0:1) - das reichte nach dem 3:2 im ersten Duell mit den Engländerinnen um Nationalspielerin Lea Schüller zum dritten Halbfinal-Einzug nach 2019 und 2021.

Der Weltmeister bleibt: Götze verlängert in Frankfurt

Der Weltmeister bleibt noch zwei Jahre: Mario Götze (33) hat seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis zum Sommer 2028 verlängert. Das gab der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga am Mittwoch bekannt. Unter dem neuen Trainer Albert Riera hat Götze allerdings einen schweren Stand.

Dzeko: Wohl keine OP, aber auch keine schnelle Rückkehr

Starstürmer Edin Dzeko hat nach seiner Schulterverletzung vorsichtig Entwarnung gegeben, wird Schalke 04 im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga aber vorerst fehlen. "Der Arm ist nicht so schlimm, eine Operation wird wahrscheinlich nicht nötig sein", sagte der Kapitän von Bosnien-Herzegowina am Mittwoch bei einer Pressekonferenz - um gleich noch eine vorsichtige Prognose hinterherzuschieben: "Ich hoffe, ich bin in einem Monat wieder dabei."

Textgröße ändern: