Deutsche Tageszeitung - Snowboard: Hofmeister siegt auch in Bansko

Snowboard: Hofmeister siegt auch in Bansko


Snowboard: Hofmeister siegt auch in Bansko
Snowboard: Hofmeister siegt auch in Bansko / Foto: © IMAGO/GEPA pictures/SID

Snowboard-Ass Ramona Hofmeister (Bischofswiesen) hat bei ihrem Comeback nach dreieinhalbmonatiger Verletzungspause den zweiten Sieg im dritten Rennen gefeiert. Die Bronzemedaillen-Gewinnerin der Winterspiele 2018 siegte beim Parallel-Riesenslalom im bulgarischen Bansko im Finale gegen die Polin Aleksandra Krol-Walas mit 0,59 Sekunden Vorsprung und schürte große Medaillenhoffnungen für Olympia. Bei den Männern gelang Yannik Angenend (Lengdorf) mit Rang vier eine Überraschung.

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"Es fühlt sich fantastisch an", sagte Hofmeister nach ihrem 28. Weltcup-Sieg: "Es war ein harter Tag und von Anfang an sehr schwierig. Ich bin wieder zurück ganz oben, ich bin wirklich glücklich." Hofmeister hatte bei einem Trainingssturz in Zermatt einen Bruch des Sprungbeins und einen Riss des Außenbandes erlitten. Auf den Saisonstart mit den fünf Rennen im Jahr 2025 hatte sie verzichten müssen und war erst kurz vor Weihnachten aufs Snowboard zurückgekehrt.

Hofmeister setzte sich im Achtelfinale souverän gegen Kaylie Buck aus Kanada durch, dann legte sie gegen Elisa Caffont aus Italien einen starken Endspurt hin. Im Halbfinale profitierte die 29-Jährige vom Ausscheiden der Bulgarin Malena Zamfirova. Mathilda Scheid scheiterte im Achtelfinale gegen die Kanadierin Aurelie Moisan, sicherte sich aber mit Rang elf die zweite Teil-Norm für Olympia.

Angenend holte sein bestes Weltcup-Ergebnis und erfüllte damit ebenfalls die Vorgabe für die Winterspiele. Nach einem Sieg gegen den Italiener Edwin Coratti gewann er auch sein Viertelfinale gegen den Österreicher Christoph Karner mit einer Hundertstel Vorsprung. Im Halbfinale gegen Arnaud Gaudet und im kleinen Finale gegen den Schweizer Gian Casanova hatte er das Nachsehen. Das zuvor beste Weltcup-Ergebnis des 25-Jährigen war ein zwölfter Platz gewesen.

Ihr Ticket für die Spiele in Norditalien (6. bis 22. Februar) bereits in der Tasche hatten Stefan Baumeister und Elias Huber, beide schieden am Samstag aber bereits in der Qualifikation aus. Eine Chance zur Wiedergutmachung gibt es am Sonntag bei einem weiteren Parallel-Riesenslalom an selber Stelle. Außerdem stehen vor den Spielen noch die Weltcups in Simonhöhe (23. bis 24. Januar) sowie Rogla (31. Januar) an.

(Y.Leyard--DTZ)

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