Deutsche Tageszeitung - EM: Spanien und Frankreich souverän - Kroatien entgeht Blamage

EM: Spanien und Frankreich souverän - Kroatien entgeht Blamage


EM: Spanien und Frankreich souverän - Kroatien entgeht Blamage
EM: Spanien und Frankreich souverän - Kroatien entgeht Blamage / Foto: © IMAGO/EIBNER/SID

Spaniens Handballer haben bei der EM den zweiten Sieg im zweiten Spiel gefeiert und damit auch der deutschen Nationalmannschaft die Tür zur Hauptrunde geöffnet. Der zweimalige Europameister setzte sich am Samstag im dänischen Herning mit 30:25 (19:12) gegen Österreich durch. Gewinnt auch das DHB-Team am Abend gegen Serbien (20.30 Uhr/ARD), stehen beide Nationen vor dem abschließenden direkten Duell in der Gruppe A bereits sicher in der nächsten Runde.

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Gegen die Österreicher, die zum Auftakt das umkämpfte Nachbarschaftsduell gegen Deutschland mit 27:30 verloren hatten, legte Spanien im ersten Durchgang den Grundstein für den Erfolg. Zur Pause betrug der Vorsprung bereits sieben Treffer. Bester Werfer des Spiels war Österreichs Tobias Wagner mit sechs Toren.

Auch Titelverteidiger Frankreich steht nach einem Kantersieg vor dem Einzug in die Hauptrunde. Das Team um Superstar Dika Mem, ab Sommer 2027 bei den Füchsen Berlin, gewann in Oslo mühelos mit 46:26 (24:12) gegen die Ukraine. Für die Franzosen waren Melvyn Richardson, Benoit Kounkoud und Dylan Nahi mit jeweils sechs Treffern die besten Werfer, Mem erzielte fünf Tore.

Mit zwei Erfolgen liegt Frankreich mit vier Punkten auf Platz eins in der Gruppe C. Am Abend wollen dann auch die Norweger gegen Tschechien (20.30 Uhr) ihren zweiten Sieg feiern. Bei einem Sieg der Skandinavier oder einem Unentschieden stehen die Franzosen vorzeitig in der nächsten Runde.

Vizeweltmeister Kroatien verhinderte derweil nur mit Mühe einen denkwürdigen Fehlstart in das Turnier. Im schwedischen Malmö gewann die Mannschaft von Dagur Sigurdsson, Bundestrainer beim deutschen EM-Titel 2016, mit 32:29 (15:14) gegen Außenseiter Georgien, der bis zur 49. Minute noch in Führung gelegen hatte. Ab 20.30 Uhr steigt dann auch Co-Gastgeber Schweden mit dem Duell gegen die Niederlande in die EM ein.

(N.Loginovsky--DTZ)

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