Deutsche Tageszeitung - Rechenspiele: So kommen die Handballer noch in die Hauptrunde

Rechenspiele: So kommen die Handballer noch in die Hauptrunde


Rechenspiele: So kommen die Handballer noch in die Hauptrunde
Rechenspiele: So kommen die Handballer noch in die Hauptrunde / Foto: © IMAGO/SID

Deutschlands Handballer stehen nach der EM-Niederlage gegen Serbien (27:30) mit dem Rücken zur Wand. Im Gruppenfinale gegen Spanien droht am Montag (20.30 Uhr/ZDF) das Vorrunden-Aus, doch selbst ein Weiterkommen in die Hauptrunde mit der Maximalpunktzahl ist noch möglich.

Textgröße ändern:

"Wir müssen die Spanier mit drei Toren schlagen, was alles andere als einfach ist. Aber das müssen wir machen, wenn wir nicht rausfliegen wollen", sagte Bundestrainer Alfred Gislason im Ersten und sprach von einer "maximal schwere Aufgabe, die wir jetzt bekommen. Bislang haben sich die Spanier als die stärkste Mannschaft dieser Gruppe gezeigt."

Deutschland hat wie Serbien 2:2 Punkte auf dem Konto. Spanien, das Österreich am Samstag 30:25 besiegte, steht bei 4:0 Zählern. Österreich besitzt mit 0:4 Punkten aber auch noch Chancen auf die Hauptrunde, für die sich nur die ersten beiden Teams qualifizieren. Der Sport-Informations-Dienst (SID) gibt einen Überblick über die möglichen Szenarien zum deutschen Weiterkommen am letzten Vorrundenspieltag:

1. Deutschland erreicht die EM-Hauptrunde, ohne einen Punkt mitzunehmen:

- wenn es gegen Spanien verliert UND Österreich mit genau drei Toren gegen Serbien gewinnt, dabei aber weniger als 30 Treffer erzielt

- wenn es gegen Spanien mit mindestens drei Toren gewinnt UND Serbien gegen Österreich siegt

- Sonderfall Österreich–Serbien 30:27: Deutschland kommt trotz Niederlage gegen Spanien nur weiter, wenn es gegen Spanien mit genau einem Tor verliert

2. Deutschland erreicht die EM-Hauptrunde und nimmt einen Punkt mit:

- wenn es gegen Spanien unentschieden spielt UND Serbien gegen Österreich verliert

3. Deutschland erreicht die EM-Hauptrunde und nimmt zwei Punkte mit:

- wenn es gegen Spanien gewinnt UND Serbien nicht gegen Österreich siegt

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Später Doppelschlag: Bayern im Halbfinale

Besser spät als nie: Mit einem Doppelschlag in den letzten zehn Minuten haben die Fußballerinnen des FC Bayern ihren Traum von einem Coup in der Champions League am Leben gehalten. Die Münchnerinnen gewannen im Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United verdient mit 2:1 (0:1) - das reichte nach dem 3:2 im ersten Duell mit den Engländerinnen um Nationalspielerin Lea Schüller zum dritten Halbfinal-Einzug nach 2019 und 2021.

Der Weltmeister bleibt: Götze verlängert in Frankfurt

Der Weltmeister bleibt noch zwei Jahre: Mario Götze (33) hat seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis zum Sommer 2028 verlängert. Das gab der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga am Mittwoch bekannt. Unter dem neuen Trainer Albert Riera hat Götze allerdings einen schweren Stand.

Dzeko: Wohl keine OP, aber auch keine schnelle Rückkehr

Starstürmer Edin Dzeko hat nach seiner Schulterverletzung vorsichtig Entwarnung gegeben, wird Schalke 04 im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga aber vorerst fehlen. "Der Arm ist nicht so schlimm, eine Operation wird wahrscheinlich nicht nötig sein", sagte der Kapitän von Bosnien-Herzegowina am Mittwoch bei einer Pressekonferenz - um gleich noch eine vorsichtige Prognose hinterherzuschieben: "Ich hoffe, ich bin in einem Monat wieder dabei."

Österreicher Mitter neuer Skisprung-Bundestrainer

Der Österreicher Andreas Mitter wird neuer Bundestrainer der deutschen Skispringer. Der 44-Jährige folgt auf seinen Landsmann Stefan Horngacher, der nach sieben Jahren seinen Abschied verkündet hatte. "Ich freue mich sehr und möchte mein Know-how und meine Erfahrung einbringen", sagte Mitter, ehemaliger Cheftrainer in Finnland und seit 2023 Horngachers Assistent.

Textgröße ändern: