Deutsche Tageszeitung - Medien: Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller

Medien: Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller


Medien: Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller
Medien: Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller / Foto: © IMAGO/osnapix/SID

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat offenbar auf die anhaltende sportliche Misere reagiert und Trainer Dino Toppmöller mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dies berichteten Sky sowie Bild am Sonntag und damit nicht einmal 48 Stunden nach dem enttäuschenden 3:3 (1:1) bei Werder Bremen. Am Samstag soll es eine Krisensitzung der Führungsetage um Sportvorstand Markus Krösche gegeben haben. Die SGE war mit nur zwei Punkten aus drei Spielen ins neue Jahr gestartet und hatte dabei neun Gegentore kassiert.

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Toppmöller bekam über die gesamte Saison die enormen Defensivprobleme nicht in den Griff, 39 Gegentreffer nach 18 Spieltagen sind eher die Bilanz eines Absteigers statt eines Europapokalkandidaten. Generell gewann die Eintracht nur eines der vergangenen neun Pflichtspiele, in der Liga gerät deshalb langsam das Minimalziel Europa in Gefahr. Im Pokal schied Frankfurt bereits in der 2. Runde aus, auch in der Champions League droht noch im Januar das Aus.

In der Königsklasse geht es am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) mit dem Gastspiel in Aserbaidschan bei Qarabag Agdam weiter. Toppmöller hatte das Traineramt am Main im Juli 2023 als Nachfolger von Oliver Glasner übernommen. In seiner Premieren-Saison führte er die SGE in der Bundesliga auf Rang sechs, im Jahr danach reichte es mit Platz drei sogar zur erstmaligen Qualifikation über die Liga für die Champions League. Doch nach gutem Start folgte in dieser Spielzeit ein starker Abwärtstrend, den Toppmöller zuletzt nicht mehr aufhalten konnte.

Krösche hatte am Freitagabend ein Bekenntnis zum Trainer vermieden. "Wir besprechen das jetzt. Wir müssen die Themen angehen und sehen, dass wir solche Leistungen nie wieder zeigen", sagte der Sportvorstand: "Es sind immer wieder die gleichen Fehler. So können wir nicht weitermachen, so können wir nicht auftreten."

(O.Zhukova--DTZ)

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