Deutsche Tageszeitung - Australian Open: Maria und Seidel früh ausgeschieden

Australian Open: Maria und Seidel früh ausgeschieden


Australian Open: Maria und Seidel früh ausgeschieden
Australian Open: Maria und Seidel früh ausgeschieden / Foto: © SID

Früher Dämpfer bei den Australian Open: Tatjana Maria und Ella Seidel sind bereits in der ersten Runde des Grand-Slam-Turniers ausgeschieden. Damit sind nur noch zwei Spielerinnen des Deutschen Tennisbundes (DTB) im Wettbewerb vertreten.

Textgröße ändern:

Maria (38) verlor eine schweißtreibende Partie in der Melbourner Mittagshitze gegen die 18 Jahre jüngere Kroatin Petra Marcinko mit 3:6, 5:7. Die 20 Jahre alte Hoffnungsträgerin Seidel musste sich im Anschluss Oxana Selechmetjewa nach einer extrem schwankenden Leistung mit 3:6, 6:3, 0:6 geschlagen geben.

Der Hamburgerin, die erst im Herbst den Sprung in die Top 100 der Weltrangliste geschafft hatte, unterliefen auf dem Außencourt 15 zu viele Fehler. Zwischenzeitlich verlor sie gegen die Linkshänderin Selechmetjewa sieben Spiele in Folge. Nach einem zwischenzeitlichen Hoch im zweiten Satz, drehte sich die Partie abermals komplett zugunsten der Russin. Bereits kurz vor dem Ende kamen Seidel auf der Bank die Tränen.

Maria hat es in den vergangenen beiden Jahren und in ihrer Karriere insgesamt viermal geschafft, die erste Runde zu überstehen. Gegen die konzentrierte Marcinko, als 81. der Weltrangliste deutlich hinter Maria (Nr. 42) platziert, fand sie aber nur selten zu ihrem Spiel. Auch eine 5:3-Führung im zweiten Satz sowie die Anfeuerungen der deutschen Fans auf der Anlage konnten die Niederlage nach 1:28 Stunden nicht verhindern.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Auf nach Boston! Noch 15 mögliche DFB-Gegner

Auf nach Boston! Nach dem 2:1 (0:1) im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste sowie dem 0:0 zwischen den Vorrundenrivalen Ecuador und Curacao ist der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Platz eins in Staffel E nicht mehr zu nehmen. Damit tritt der viermalige Weltmeister im Sechzehntelfinale am 29. Juni (22.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in Foxborough bei Boston im Stadion des Football-Teams New England Patriots gegen einen Dritten an. Dieser kommt aus den Gruppen A, B, C, D oder F.

Top-Quote für ZDF: 18 Millionen Fans sehen nächsten DFB-Sieg

Der nächste WM-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat dem ZDF eine sehr gute Quote beschert. Den 2:1-Erfolg der DFB-Elf über die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) sahen am Samstagabend durchschnittlich 18,26 Millionen Menschen bei dem öffentlich-rechtlichen Sender, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 72,1 Prozent. Livestreams und die Anteile von MagentaTV, wo das Spiel ebenfalls zu sehen war, sind hierbei nicht berücksichtigt.

Auf nach Boston! Noch 13 mögliche DFB-Gegner

Auf nach Boston! Nach dem 2:1 (0:1) im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste sowie dem 0:0 zwischen den Vorrundenrivalen Ecuador und Curacao ist der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Platz eins in Staffel E nicht mehr zu nehmen. Damit tritt der viermalige Weltmeister im Sechzehntelfinale am 29. Juni (22.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in Foxborough bei Boston im Stadion des Football-Teams New England Patriots gegen einen Dritten an. Dieser kommt aus den Gruppen A, B, C, D oder F.

Debakel beim Renard-Debüt: Tunesien gescheitert

"Feuerwehrmann" Hervé Renard ist auf seiner Rettungsmission mit Tunesien krachend gescheitert. Die Nordafrikaner unterlagen im 1000. Spiel der WM-Geschichte hochverdient 0:4 (0:2) gegen Japan und haben keine Chance mehr auf die K.o.-Runde. Die Adler von Karthago hatten sich nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Schweden (1:5) von Trainer Sabri Lamouchi getrennt und unter Renard auf die Wende gehofft.

Textgröße ändern: