Deutsche Tageszeitung - Rodeln: Loch übernimmt die Weltcupführung - auch Fräbel siegt

Rodeln: Loch übernimmt die Weltcupführung - auch Fräbel siegt


Rodeln: Loch übernimmt die Weltcupführung - auch Fräbel siegt
Rodeln: Loch übernimmt die Weltcupführung - auch Fräbel siegt / Foto: © IMAGO/SID

Rennrodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat bei der Olympia-Generalprobe in Oberhof seinen vierten Saisonsieg geholt. Zwei Wochen vor Beginn der Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo triumphierte der 36-Jährige aus Berchtesgaden ganz knapp mit 0,089 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller, der Loch in der Vorwoche an gleicher Stelle noch auf Platz zwei verwiesen hatte. Weltmeister Max Langenhan (+0,321) wurde auf seiner Heimbahn erneut Dritter.

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Bis auf Kleinigkeiten habe er "zwei wirklich gute Läufe" hingelegt, sagte der glückliche Loch: "Zweimal am Start top, das freut mich eigentlich am meisten, dass es da so läuft." Nun wolle er "zwei Wochen das Ding so konservieren und dann in Cortina wieder voll angreifen".

Loch fährt damit mit einem Punkt vor Müller als Führender im Gesamtweltcup nach Italien. Dort peilt der in diesem Winter überraschend wiedererstarkte Altmeister seine dritte Goldmedaille im Einzel nach 2010 und 2014 an. 2018 und 2022 war er bei Olympia ohne Medaille geblieben. David Nößler vom RSV Schmalkalden landete auf Rang zehn, hinter ihm wurde der Chemnitzer Timon Grancagnolo Elfter.

Bei den Frauen feierte Vizeweltmeisterin Merle Fräbel ihren zweiten Saisonerfolg im Einzel. Von Platz drei in den finalen Lauf gestartet, setzte sich die 22-Jährige 0,105 Sekunden vor Lisa Schulte aus Österreich und Teamkollegin Julia Taubitz (Oberwiesenthal/+0,137) durch. Anna Berreiter fuhr auf den fünften Platz. In der engen Spitzengruppe des Gesamtweltcups übernahm Schulte mit 464 Punkten die alleinige Führung vor Taubitz (449) und Fräbel (445).

Abgeschlossen ist die Weltcupsaison mit den Rennen in Oberhof noch nicht. Nach den Winterspielen geht es für den Rodel-Tross noch zu den Weltcupstationen in St. Moritz (28. Februar bis 1. März) und Altenberg (7. und 8. März).

(L.Møller--DTZ)

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