Deutsche Tageszeitung - Sabalenka kämpft sich durch - Jovic furios

Sabalenka kämpft sich durch - Jovic furios


Sabalenka kämpft sich durch - Jovic furios

Einen Shootingstar bezwungen, den nächsten vor der Brust: Titelverteidigerin Aryna Sabalenka hat das Viertelfinale der Australian Open erreicht. Gegen die kanadische Hoffnungsträgerin Victoria Mboko siegte die Weltranglistenerste mit 6:1, 7:6 (7:1) - nun wartet am Dienstag ein Duell mit dem US-Toptalent Iva Jovic (18), das Julija Putinzewa beim 6:0, 6:1 überhaupt keine Chance ließ.

Textgröße ändern:

Jovic präsentierte sich in der John Cain Arena in Bestform und stürmte nach nur 53 einseitigen Minuten erstmals in ein Grand-Slam-Viertelfinale. "Das Ergebnis sieht natürlich vorteilhaft aus, aber ich bin einfach so froh, durch zu sein", sagte die Hoffnungsträgerin, die im September in Guadalajara ihren ersten WTA-Titel gefeiert hatte. "Ich versuche einfach mein Ding zu machen", fügte Jovic mit Blick auf die Partie gegen Sabalenka an: "Sie ist aus gutem Grund die Nummer eins, aber ich freue mich darauf."

Sabalenka fand lobende Worte für ihre Gegnerin Mboko. "Sie ist eine unglaubliche Spielerin, sie hat mich so sehr gefordert", sagte die 27-Jährige, die zum vierten Mal die Runde der besten Acht in Melbourne erreichte. Sabalenka baute bei ihrem Zweisatzerfolg auch ihre beeindruckende Rekordserie aus. Die letzten 20 Tiebreaks bei Grand Slams hat die Belarussin allesamt gewonnen. "Ich gehe einfach in die Tiebreaks rein und spiele Punkt für Punkt", erklärte sie.

Mboko mühte sich im zweiten Satz nach Kräften und wehrte vier Matchbälle ab - am Ende war die Qualität ihrer Gegnerin aber zu hoch. Sabalenka, die im vergangenen Jahr das Finale gegen die US-Amerikanerin Madison Keys verlor, peilt Down Under ihren fünften Grand-Slam-Titel an.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Ricken zu Bayern-Patzer: "Gutes Zeichen für die Bundesliga"

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken von Borussia Dortmund hat die erste Bundesliga-Niederlage von Spitzenreiter Bayern München als positives Signal für die Liga gewertet. "Prinzipiell ist es ein gutes Zeichen für die Bundesliga, dass die Bayern jetzt nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga mal verloren haben. Das ist das Zeichen: Sie sind auch schlagbar. Aber am Ende müssen wir auf uns gucken", sagte Ricken nach dem 3:0 (1:0) bei Union Berlin.

Geschlagene Bayern pochen auf Reaktion: "Ans Limit gehen"

Fußball-Rekordmeister Bayern München will nach der ersten Niederlage der Bundesliga-Saison nicht in Panik ausbrechen - und pocht stattdessen auf eine schnelle Antwort. "Wir haben viel gefeiert, viel gewonnen, so ist der Fußball", sagte Trainer Vincent Kompany nach dem überraschenden 1:2 (1:0) gegen den FC Augsburg: "Jetzt geht es natürlich um die Reaktion."

Wolff appelliert vor Matchball-Spielen: "Schippe drauflegen"

"Nicht von dieser Welt", "eine Wahnsinns-Leistung", "einfach phänomenal": Die Lobeshymnen auf Andreas Wolff nahmen kein Ende. Der Torwart-Held von Deutschlands Handballern blickte nach seiner irrwitzigen 22-Paraden-Show aber bereits auf die beiden Matchball-Spiele fürs EM-Halbfinale voraus - und hatte eine klare Forderung an seine Teamkollegen.

Nach Zwischenfall auf der Tribüne: Alcaraz im Viertelfinale

Carlos Alcaraz hat auch die vierte Hürde bei den Australian Open ohne Satzverlust genommen. Gegen den US-Amerikaner Tommy Paul bewies der Spanier in den entscheidenden Phasen der Partie die besseren Nerven und siegte mit 7:6 (8:6), 6:4, 7:5. Er ließ sich auf seinem Weg ins Viertelfinale auch von einer rund 15-minütigen Unterbrechung wegen eines medizinischen Zwischenfalls auf der Tribüne nicht beirren.

Textgröße ändern: