Deutsche Tageszeitung - Keine Punkte: Köln verspielt Führung in Freiburg

Keine Punkte: Köln verspielt Führung in Freiburg


Keine Punkte: Köln verspielt Führung in Freiburg
Keine Punkte: Köln verspielt Führung in Freiburg / Foto: © IMAGO/DeFodi Images/SID

Der 1. FC Köln hat in der Fußball-Bundesliga einen riesigen Schritt aus der Abstiegszone verpasst. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok verlor beim SC Freiburg nach Führung unnötig mit 1:2 (1:1) und liegt durch den Mainzer Sieg nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Nach dem ersten Dreier nach zuvor acht sieglosen Spielen endete der Aufwärtstrend der Rheinländer im ungeliebten Breisgau gleich wieder jäh, dort gab es nur einen Erfolg in den letzten 19 Gastspielen.

Textgröße ändern:

Die Führung durch ein Eigentor von Max Rosenfelder (10.) konnte Derry Scherhant (11.) schnell egalisieren. Igor Matanovic (44.) traf zum SC-Sieg und vergab noch einen Handelfmeter (66.). Bei den seit acht Liga-Heimspielen ungeschlagenen Freiburgern war drei Tage nach dem 1:0 in der Europa League gegen Maccabi Tel Aviv und dem fünften Spiel in 16 Tagen eine gewisse Müdigkeit spürbar. Dennoch reichte es zum Sprung auf den möglichen Europapokalrang sieben.

Man sei nach der 1:4-Klatsche aus dem Hinspiel "gewarnt", hatte SC-Trainer Julian Schuster vor dem Spiel betont. "Wir haben noch etwas gutzumachen", ergänzte Angreifer Matanovic. Das wollten die Rheinländer nach dem Befreiungsschlag gegen Mainz verhindern. Kwasniok wechselte dafür fünfmal in der Startelf, ließ das zuletzt erkältete Juwel Said El Mala sowie Abräumer Eric Martel auf der Bank. Die Taktik ging zu Beginn auf, die Kölner erwischten den besseren Start.

Marius Bülter zielte aus der Distanz Zentimeter zu hoch (6.), dann lenkte Rosenfelder eine Hereingabe von Linton Maina unbeholfen ins eigene Tor. Doch der Sport-Club antwortete nur 41 Sekunden später mit seinem ersten echten Angriff: Scherhant chippte nach Steckpass von Yuito Suzuki den Ball leicht abgefälscht über Marvin Schwäbe. In Folge stabilisierten sich die Breisgauer, die Teams neutralisierten sich nun weitgehend im Mittelfeld.

Als alles auf ein Remis zur Pause hindeutete, versenkte Matanovic einen Abpraller flach im Eck. Köln reagierte nach der Pause mit einer kurzen Drangphase, Ragnar Ache (46.) und Bülter (49.) ließen darin die besten Chancen aus. Hinten setzte Schwäbe mit einem gehaltenen Elfmeter von Matanovic nach Handspiel von Alessio Castro-Montes ein Zeichen, zudem kam El Mala nach 67 Minuten ins Spiel. Doch der Aufsteiger tat sich nun schwer im Angriffsdrittel.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Formel 1: Antonelli schnappt sich nächste Pole Position

Mercedes-Pilot Kimi Antonelli hat das nächste Ausrufezeichen gesetzt und sich auch in Japan die Pole Position gesichert. Der 19-Jährige drehte im Qualifying zum Großen Preis von Japan (Sonntag, 7.00 Uhr MEZ/Sky) die schnellste Runde und setzte sich dabei vor seinem Teamkollegen und WM-Spitzenreiter George Russell (0,298 Sekunden Zurück) durch. Der Italiener Antonelli hatte sich bereits in China Startplatz eins geholt und Sebastian Vettel als jüngsten Pole-Setter der Formel 1 abgelöst.

Autounfall in Florida: Golfstar Woods freigelassen

Golfstar Tiger Woods ist nach seinem Autounfall und anschließender Festnahme wieder auf freiem Fuß. Der US-Amerikaner wurde am späten Freitagabend (Ortszeit) beim Verlassen einen Bezirksgefängnisses in einem Auto fotografiert. Gemäß den Gesetzen Floridas zu Trunkenheit am Steuer war der 50-Jährige acht Stunden lang in der Einrichtung festgehalten worden.

Im 400. NHL-Spiel: Seider mit zwei Assists

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider (24) hat in seinem 400. Spiel in der NHL einen wichtigen Sieg mit den Detroit Red Wings gefeiert. Der Verteidiger setzte sich mit dem Team aus dem US-Bundesstaat Michigan mit 5:2 bei den Buffalo Sabres durch. Dem 24-Jährigen, der seit seinem Debüt im Oktober 2021 keine Begegnung mit den Red Wings verpasst hat, gelangen zwei Assists.

"Ein Genuss": Künstler Wirtz verzückt alle

Julian Nagelsmann schwärmte, die Mitspieler waren verzückt und sogar der Gegner verneigte sich vor Zauberer Florian Wirtz: Mit seiner faszinierenden Show hat Wirtz beim wilden 4:3 (2:2) der deutschen Nationalmannschaft in der Schweiz für Begeisterung gesorgt. "Er ist im Weltfußball ein Name, und wenn er das beibehält, wird er über ganz lange Zeit ganz oben stehen bei allen Klubs, weil er unfassbar gut ist und immer die nötige Power hat", sagte Nagelsmann über seinen Matchwinner in Basel.

Textgröße ändern: