Deutsche Tageszeitung - Vonn hofft nach Sturz noch auf Olympia: "Traum nicht vorbei"

Vonn hofft nach Sturz noch auf Olympia: "Traum nicht vorbei"


Vonn hofft nach Sturz noch auf Olympia: "Traum nicht vorbei"
Vonn hofft nach Sturz noch auf Olympia: "Traum nicht vorbei" / Foto: © SID

Speed Queen Lindsey Vonn hat nach ihrem schweren Sturz bei der Abfahrt in Crans-Montana die Hoffnung auf eine Olympia-Teilnahme noch nicht aufgegeben. "Das ist ein sehr bitteres Ergebnis, so kurz vor den Olympischen Spielen. Aber wenn ich eines kann, dann ist es zurückkommen. Mein Olympiatraum ist noch nicht ausgeträumt", schrieb die Skirennläuferin aus den USA wenige Stunden nach dem Sturz bei Instagram.

Textgröße ändern:

Vonn hatte nach dem ersten Sprung das Gleichgewicht verloren, geriet in Rückenlage und schlug schließlich im Fangnetz ein. "Ich habe mir das linke Knie verletzt. Ich bespreche die Situation mit meinen Ärzten und meinem Team und werde mich weiteren Untersuchungen unterziehen", schrieb sie weiter: "Ich werde weitere Informationen geben, sobald ich sie habe."

Vonn war anfangs schwer atmend im Schnee liegen geblieben, richtete sich aber bald auf. Nach einigen Minuten Behandlungszeit konnte sie selbstständig zu Tal fahren. Unterwegs blieb sie allerdings mehrmals stehen und hielt sich ihr linkes Knie. Die Teilprothese, die ihr das erfolgreiche Comeback ermöglichte, hat sie rechts.

Im Ziel winkte Vonn ins Publikum und verschwand im Untersuchungszelt. Das Rennen wurde nach ihr wegen schlechter Sicht bei zunehmendem Schneefall abgebrochen. Vor Vonn, die mit der Startnummer sechs auf die anspruchsvolle Piste "Mont Lachaux" gegangen war, stürzten bereits zwei weitere Athletinnen.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Bild: Neuendorf und Watzke fliegen zu Klopp

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke wollen Informationen der Bild-Zeitung zufolge in Kürze mit Jürgen Klopp in den USA sprechen. Ein Flug der Bosse des deutschen Fußballs zu einem Treffen mit dem Wunsch-Bundestrainer solle innerhalb der kommenden zehn Tage erfolgen, um "gegenseitige Vorstellungen auszutauschen".

Frankreich gegen Paraguay ohne Tchouaméni

WM-Topfavorit Frankreich muss in seinem Achtelfinale auf Mittelfeldstar Aurélien Tchouaméni verzichten. Wie der Radiosender RMC Sport in Erfahrung gebracht hat, fällt der Sechser von Real Madrid (26, 49 Länderspiele) gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay (23.00 Uhr/MagentaTV) aufgrund von Muskelbeschwerden aus. Demnach habe sich der Mittelfeldspieler am Vorabend des Spiels verletzt, stünde Trainer Didier Deschamps in einem Viertelfinale gegen Co-Gastgeber Kanada oder Marokko aber wohl wieder zur Verfügung.

Mertesacker bereit für DFB-Posten

Fußball-Weltmeister Per Mertesacker steht für einen Posten beim Deutschen Fußball-Bund bereit - nach einer Pause. "Irgendwie mal beim DFB zu arbeiten, dem deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, mal was zurückzugeben, wenn das gewünscht ist - dafür stehe ich natürlich zur Verfügung", sagte Mertesacker am späten Freitagabend im ZDF.

Struff in Wimbledon: "Arsch aufreißen" für das Viertelfinale

Jan-Lennard Struff hat mit dem erstmaligen Einzug ins Achtelfinale von Wimbledon schon alle Erwartungen übertroffen - doch nun soll die Reise im All England Club auch nicht in der Runde der letzten 16 enden. "Jedes Match ist 50:50", sagte der Warsteiner vor seinem Duell mit dem Polen Hubert Hurkacz: "Ich werde alles auf dem Platz lassen und mir den Arsch aufreißen."

Textgröße ändern: