Deutsche Tageszeitung - Medien: Compagnoni und Tomba entzünden Olympisches Feuer

Medien: Compagnoni und Tomba entzünden Olympisches Feuer


Medien: Compagnoni und Tomba entzünden Olympisches Feuer
Medien: Compagnoni und Tomba entzünden Olympisches Feuer / Foto: © SID

Besondere Ehre für die italienischen Skilegenden Deborah Compagnoni und Alberto Tomba: Das Duo soll bei den Eröffnungsfeiern der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo als letzte Fackelläufer das Olympische Feuer entzünden. Compagnoni kommt diese Rolle im Dolomiten-Ort Cortina zu, Tomba in der Olympia-Hauptstadt Mailand. Das berichten italienische Medien am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Compagnoni (55) und Tomba (59) sind zwei der größten Wintersportidole Italiens. Compagnoni gewann 1992 (Super-G), 1994 und 1998 (jeweils Riesenslalom) Olympia-Gold und holte drei WM-Titel, Tomba "La Bomba" sicherte sich 1988 die Olympia-Siege in Slalom und Riesenslalom und wiederholte seinen "Riesen"-Coup vier Jahre später. 1996 wurde er Doppel-Weltmeister.

Bei den Winterspielen 2026 werden erstmals in der Geschichte vier Eröffnungszeremonien parallel abgehalten – in Mailand, Cortina, Livigno und Predazzo. Zum Abschluss werden auf dem Arco della Pace in Mailand und der Piazza Dibona in Cortina zwei Olympische Feuer entzündet - von Tomba und Compagnoni.

Für die Feiern haben sich zahlreiche internationale und italienische Künstler wie Mariah Carey, Andrea Bocelli, Laura Pausini, Ghali, Cecilia Bartoli und Lang Lang angekündigt. Rund 1350 Freiwillige wirken auf den Bühnen der vier Standorte mit, weitere 700 hinter den Kulissen.

Mehr als 50 Staats- und Regierungschefs sollen den Zeremonien beiwohnen, angeführt vom italienischen Präsidenten Sergio Mattarella. Für die Azzurri sind die Skirennläuferin Federica Brignone, die Shorttrackerin Arianna Fontana, der Curler Amos Mosaner und Langläufer Federico Pellegrino als Fahnenträger vorgesehen.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Tabor vor Olympia: "Wollen unter die besten drei Nationen"

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verzichtet kurz vor Beginn der Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo auf eine konkrete Medaillenvorgabe. "Die haben alle Athleten für sich alleine. Aber: Wir sind eine Wintersport-Nation – wir wollen unter die besten drei Nationen", sagte Olaf Tabor in Mailand. Der Leistungssport-Vorstand und Chef de Mission der Olympia-Mannschaft hat dabei das Resultat von Peking 2022 im Blick.

"Bandenwerbung-Affäre": Osnabrügge und DFB freigesprochen

Freispruch für Stephan Osnabrügge und den DFB: Der frühere Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) geht unbeschadet aus dem Prozess um die sogenannte "Bandenwerbung-Affäre". Die 2. große Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Frankfurt/Main sah es als erwiesen an, dass sich Osnabrügge und der Verband nicht der Steuerhinterziehung schuldig gemacht haben.

Bremen holt Thioune als Steffen-Nachfolger

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat Daniel Thioune als Nachfolger für den entlassenen Trainer Horst Steffen geholt. Die Norddeutschen gaben die Verpflichtung des 51-Jährigen am Mittwoch bekannt. Thioune, der bis Oktober den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf trainiert hatte, ist ab sofort Cheftrainer und soll die Bremer vor dem Abstieg bewahren. Zur Vertragslaufzeit machte der Klub keine Angabe.

Bremen vor Einigung mit Thioune

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat offenbar einen Nachfolger für den entlassenen Trainer Horst Steffen gefunden. Nach übereinstimmenden Medienberichten stehen die Norddeutschen vor einer Einigung mit Daniel Thioune. Der 51-Jährige hatte bis Oktober Fortuna Düsseldorf trainiert und steht beim Zweitligisten noch bis Juni 2028 unter Vertrag.

Textgröße ändern: