Deutsche Tageszeitung - Bayern: Eberl dementiert Vertragsgespräche mit Kane

Bayern: Eberl dementiert Vertragsgespräche mit Kane


Bayern: Eberl dementiert Vertragsgespräche mit Kane
Bayern: Eberl dementiert Vertragsgespräche mit Kane / Foto: © SID

Bayern München hat noch keine konkreten Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit seinem Superstar Harry Kane aufgenommen. Er habe nie gesagt, "dass wir verhandeln. Verhandlungen haben noch nicht angefangen", betonte Sportvorstand Max Eberl vor dem Pokal-Viertelfinale des deutschen Rekordmeisters am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) gegen RB Leipzig. Zuletzt hatte Eberl den Eindruck erweckt, dass die Vertragsgespräche bereits begonnen haben könnten.

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Natürlich würde der FC Bayern "mit Harry Kane, einem Führungsspieler, immer wieder reden - aber dann eben über Momente, über Spiele, über Situationen, über die Wichtigkeit einer Saisonphase. Das ist normal, aber die Verhandlungen sind noch nicht gestartet", betonte Eberl nun.

Der Vertrag des 32 Jahre alten Engländers in München läuft noch bis Sommer 2027. Kane soll Anfragen aus der Premier League und aus Saudi-Arabien haben. "Über das, was jetzt um uns herum wieder spekuliert wird, dass jemand irgendetwas vorbereitet, kann ich nichts sagen", so Eberl am Dienstag: "Ich kann nur sagen, dass wir mit Harry im intensiven Austausch sind, was ihn betrifft, was unseren Erfolg betrifft - und die anderen Schritte werden danach kommen."

Kane, der bisher in 129 Pflichtspielen 123 Tore für die Bayern erzielte, hatte immer wieder betont, wie sehr es ihm in München und bei den Bayern gefalle. Er sei offen dafür, "länger zu bleiben", sagte er. Die anhaltenden Abschieds-Gerüchte wischte der Kapitän der englischen Nationalmannschaft mehrfach beiseite.

Offen bei den Bayern ist nach wie vor die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano über den Sommer hinaus. "Wir kommen immer näher", sagte Eberl. Der neue Vertrag mit dem Franzosen bis 2030 ist ausgehandelt. "Wenn man einander vertraut und einander das Ja-Wort gibt, dann ist es nicht mehr entscheidend, wann man es unterschreibt", hatte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bereits am Sonntag unterstrichen: "Es hakt an nichts."

(S.A.Dudajev--DTZ)

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