Deutsche Tageszeitung - Kombination: Geiger nach Springen weit zurück

Kombination: Geiger nach Springen weit zurück


Kombination: Geiger nach Springen weit zurück
Kombination: Geiger nach Springen weit zurück / Foto: © SID

Der zweimalige Kombinations-Olympiasieger Vinzenz Geiger ist schwach in den Wettkampf von der Großschanze gestartet und hat kaum noch eine Medaillenchance. Der Oberstdorfer flog in Predazzo nur auf 120,5 m und geht 1:43 Minuten nach dem führenden Japaner Ryota Yamamoto als 18. in den 10-km-Skilanglauf ab 13.45 Uhr (ARD und Eurosport) in Lago di Tesero.

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"Das ist ein Witz", sagte Geiger frustriert: "Es ist sehr, sehr bitter, aber es war einfach nicht gut genug."

Auch Routinier Johannes Rydzek, 2018 erster deutscher Olympiasieger von der Großschanze, liegt nach einem Sprung auf 123,5 m als 15. (+1:23) weit zurück. Team-Weltmeister Julian Schmid schob sich als 16. (+1:35) zwischen seine Teamkollegen.

Den Olympiasieg machen der Norweger Jens Luraas Ofetbro und der Österreicher Johannes Lamparter wohl unter sich aus. Superläufer Oftebro, der von der Normalschanze Gold geholt hatte, startet als Fünfter mit nur 22 Sekunden Rückstand. Oftebro wird wohl schnell zu Weltcup-Spitzenreiter Lamparter auflaufen, der als Zweiter 14 Sekunden vor ihm startet.

Im Wettkampf von der Normalschanze waren die deutschen Kombinierer zum Auftakt ohne Medaille geblieben, mehr als Rang acht durch Rydzek war nicht drin. Es drohen die ersten Winterspiele seit 2010 ohne Einzelmedaille.

(V.Sørensen--DTZ)

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