Deutsche Tageszeitung - 17. Gold: Norwegen verbessert Rekord bei Winterspielen

17. Gold: Norwegen verbessert Rekord bei Winterspielen


17. Gold: Norwegen verbessert Rekord bei Winterspielen
17. Gold: Norwegen verbessert Rekord bei Winterspielen / Foto: © SID

Norwegens Sportler haben bereits am drittletzten Wettkampftag den Gold-Rekord bei Olympischen Winterspielen verbessert. Biathlet Johannes Dale-Skjevdal holte am Freitag im Massenstart über 15 km das 17. Gold für Norge bei den Wettbewerben von Mailand/Cortina. Die vorherige Bestmarke von 16-mal Gold hatte Norwegen erst 2022 in Peking gesetzt.

Textgröße ändern:

Das nordeuropäische Land besticht in Norditalien durch seine Vielseitigkeit: Im Skilanglauf wurde bislang sechsmal Gold gesammelt, hinzu kommen je drei Olympiasiege in der Nordischen Kombination und im Biathlon, je zwei im Skispringen und im Ski-Freestyle und einer im Eisschnelllauf.

Die "ewige" deutsche Bestmarke bei einer einzigen Edition von Olympischen Winterspielen liegt bei 14 Goldmedaillen (Pyeongchang 2018). Bei den Spielen 2026 hat das Team D bislang sechs Olympiasiege erreicht.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Judo-Bundesliga: Japaridse nach Ausraster lebenslang gesperrt

Der georgische Kämpfer Akaki Japaridse ist nach seinem gewaltsamen Ausraster auf Lebenszeit für die Judo-Bundesliga gesperrt worden. Der 24-Jährige darf somit nicht mehr für einen Verein des Deutschen Judobundes (DJB) gemeldet werden oder dort kämpfen. Diese Entscheidung teilte der DJB am Dienstag mit.

Niroomand hält an Berliner Olympiaplänen fest

Kaweh Niroomand, der Olympiabeauftragte Berlins, hält trotz des Erfolgs der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl weiter an der Bewerbung der Hauptstadt um die Sommerspiele fest. "Fest steht, dass alle potenziellen zukünftigen Regierungsparteien die Bewerbung in den letzten vier Jahren auch schon unterstützt haben. Wir werden in den nächsten Tagen Gespräche auf politischer Ebene führen, um noch rechtzeitig ein positives Signal an den deutschen Sport schicken zu können", sagte Niroomand im Interview mit der Welt.

FairSquare: Infantinos Reformwille "nicht ernst gemeint"

Die Organisation FairSquare hält die Reformbereitschaft des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino für wenig glaubhaft. Das Angebot des massiv in der Kritik stehenden Schweizers, offen für eine externe Überprüfung der Governance und Änderungen in den Entscheidungsprozessen des Fußball-Weltverbandes zu sein, sei "offensichtlich nicht ernst gemeint", kritisierte FairSquare-Direktor Nicholas McGeehan am Dienstag im SID-Gespräch.

Deutsche Olympia-Chancen: "In der Lage, flexibel zu reagieren"

Sportwissenschaftler und Historiker Stephan Wassong räumt den deutschen Olympia-Ambitionen nach der bevorstehenden nationalen Kandidatenkür gute Erfolgsaussichten ein. "Ich glaube, dass man in Deutschland vortragen muss, dass man über ein sehr solides finanzielles Konzept verfügt, das auch angepasst werden kann an sich ändernde wirtschaftliche Bedingungen, an politische Bedingungen, das heißt: Man ist in der Lage, flexibel zu reagieren", sagte der Leiter des Instituts für Sportgeschichte an der Deutschen Sporthochschule Köln im SID-Interview.

Textgröße ändern: