Deutsche Tageszeitung - Vor Königsklassen-Duell: Leverkusen patzt bei Union

Vor Königsklassen-Duell: Leverkusen patzt bei Union


Vor Königsklassen-Duell: Leverkusen patzt bei Union
Vor Königsklassen-Duell: Leverkusen patzt bei Union / Foto: © IMAGO/SID

Bayer Leverkusen hat kurz vor der wichtigen Bewährungsprobe in der Königsklasse einen herben Dämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand unterlag bei Union Berlin mit 0:1 (0:1) und musste nur drei Tage vor dem entscheidenden Duell mit Olympiakos Piräus um das Achtelfinale der Champions League einen Rückschlag in der Fußball-Bundesliga hinnehmen. Den Köpenickern gelang derweil nach sieben Spielen ohne Sieg der ersehnte Befreiungsschlag.

Textgröße ändern:

Rani Khedira (28.) traf für die Berliner, die im Kampf um den Klassenerhalt mit nun 28 Punkten auf dem Konto aufatmen können. Leverkusen muss sich derweil schnell wieder sammeln, schon am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) steht das Play-off-Rückspiel gegen Piräus an. Die Tür zum Achtelfinale hat Bayer im Hinspiel (2:0) bereits weit aufgestoßen. In der Liga ließ die Werkself derweil im Rennen um die erneute Champions-League-Qualifikation auf Rang sechs (39 Punkte) Federn.

Mit Blick auf die Belastung in der Königsklasse rotierte Hjulmand kräftig und nahm gleich fünf Änderungen in seiner Startelf im Vergleich zur Partie in Piräus vor, unter anderem rückte Christian Kofane für Torjäger Patrik Schick in die Anfangsformation. Union-Coach Steffen Baumgart tauschte nach der schmerzhaften Niederlage beim Hamburger SV (2:3) auf zwei Positionen und brachte Andras Schäfer sowie Janik Haberer.

Für diesen sollte es allerdings ein kurzer Einsatz werden. Nach einem Zusammenprall mit Malik Tillman musste Haberer auf dem Feld behandelt werden, anschließend verließ der Mittelfeldspieler von zwei Betreuern gestützt den Platz. Für ihn kam Christopher Trimmel (11.). Trotz des kleinen Dämpfers hielt Union weiter dagegen, Leverkusen fand nun aber allmählich besser in die Partie.

Doch Union zeigte sich weiter aufmerksam und blieb torgefährlich. Aljoscha Kemlein chippte den Ball aus dem Mittelfeld Richtung Khedira, der sich im Zweikampf gegen Robert Andrich durchsetzte und den Ball über den herauseilenden Bayer-Keeper Janis Blaswich lupfte. Die Köpenicker machten weiter Druck, Schäfer scheiterte wenig später an Blaswich (32.).

Hjulmand hatte die Partie auch wegen des straffen Terminkalenders im Vorfeld als "eine der schwierigsten Aufgaben der Saison" betitelt und seine Mannschaft tat sich gegen die kämpferischen Berliner weiter schwer. Auch nach der Pause war Leverkusen um Spielkontrolle bemüht, doch Union bot wenig Räume. Hjulmand versuchte durch einen Dreifachwechsel (60.) unter anderem mit Schick neue Impulse zu setzen, die Berliner stemmten sich leidenschaftlich gegen den zunehmenden Druck. Schick vergab in der Schlussphase zwei gute Chancen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

DFB löst Vertrag mit Bundestrainer Nagelsmann auf - Klopp soll kommen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich nach dem frühen Ausscheiden der Nationalmannschaft der Männer bei der Fußball-Weltmeisterschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann getrennt. Nagelsmanns bis 2028 laufender Vertrag sei mit sofortiger Wirkung aufgelöst worden, teilte der DFB am Freitag mit. Der DFB erklärte zudem, dass mit Blick auf die Neubesetzung des Bundestrainerpostens das Gespräch mit Jürgen Klopp gesucht werde.

DFB: Nagelsmann weg - Klopp soll kommen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Julian Nagelsmann gehen nach dem frühen WM-Aus der Nationalmannschaft getrennte Wege. Der bis 2028 laufende Vertrag des Bundestrainers wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der DFB am Freitag vier Tage nach dem verlorenen Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) mit. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen. Auch Nagelsmanns Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner werden den DFB verlassen.

Historischer Sieg gegen den Ex: Schweiz im Achtelfinale

Die Anhänger schunkelten schon lange vor dem Schlusspfiff, als er dann ertönte, waren auch unten auf dem Rasen glückliche Schweizer Gesichter und hüpfende Spieler zu sehen: Nach einem souveränen und historischen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic darf die "Nati" weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen.

Laut Bild: Nagelsmann tritt zurück

Julian Nagelsmann wird nach Informationen der Bild-Zeitung nach dem frühen WM-Aus als Fußball-Bundestrainer zurücktreten. Der 38-Jährige werde demnach der gesichtswahrenden Lösung zustimmen, die ihm bei einem Krisengespräch in der DFB-Zentrale nahegelegt worden war. In der Nacht zu Dienstag war die deutsche Mannschaft im Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) ausgeschieden. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen.

Textgröße ändern: