Deutsche Tageszeitung - Schenderleins Olympia-Fazit: Ansprüchen nicht gerecht geworden

Schenderleins Olympia-Fazit: Ansprüchen nicht gerecht geworden


Schenderleins Olympia-Fazit: Ansprüchen nicht gerecht geworden
Schenderleins Olympia-Fazit: Ansprüchen nicht gerecht geworden / Foto: © IMAGO/SID

Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein ist unzufrieden mit dem Abschneiden der deutschen Olympia-Mannschaft bei den Winterspielen von Mailand und Cortina. In ihrem Fazit am Sonntag gratulierte die CDU-Politikerin den erfolgreichen Athletinnen und Athleten zunächst und hielt dann fest: "Deutschland ist und bleibt eine Wintersportnation. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der Gesamtbilanz unseren eigenen Ansprüchen bei den Winterspielen 2026 nicht gerecht geworden sind."

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Das Ziel sei ein Platz unter den Top-3-Nationen im Winter, mit acht Gold-, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen reichte es für das Team des deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) letztlich nur zu Rang fünf. "Die Ergebnisse aus Italien sind deshalb auch ein klarer Handlungsauftrag, unsere geplanten Reformen weiter voranzutreiben", sagte Schenderlein: "Das gilt insbesondere für das Sportfördergesetz."

Schenderlein gab zudem dem DOSB einen Ratschlag mit auf den Rückweg aus Italien. "Auch der organisierte Sport sollte das Momentum jetzt nutzen, gemeinsam mit einer professionell aufgestellten Spitzensport-Agentur die nötigen Reformen anzustoßen", sagte sie und mahnte zur Zurückhaltung bei den bekannten Reflexen: "Wir brauchen echte Reformen – bloße Forderungen nach mehr Geld werden uns nicht weiterhelfen."

Überzeugt ist Schenderlein davon, dass die Bewerbung um Olympische Spiele in Deutschland "ein Booster für unsere Sportpolitik" sei. "Olympische Spiele in unserer direkten Nachbarschaft, ob in Mailand-Cortina oder in Paris, begeistern auch bei uns. Und ja, auch Deutschland kann Olympia! Unser Land will und braucht diese Spiele", sagte Schenderlein: "Wir wollen sie nutzen als kräftigen Anstoß für Veränderungen im Sport und darüber hinaus.

(V.Korablyov--DTZ)

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Julian Nagelsmann gehen nach dem frühen WM-Aus der Nationalmannschaft getrennte Wege. Der bis 2028 laufende Vertrag des Bundestrainers wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der DFB am Freitag vier Tage nach dem verlorenen Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) mit. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen. Auch Nagelsmanns Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner werden den DFB verlassen.

Historischer Sieg gegen den Ex: Schweiz im Achtelfinale

Die Anhänger schunkelten schon lange vor dem Schlusspfiff, als er dann ertönte, waren auch unten auf dem Rasen glückliche Schweizer Gesichter und hüpfende Spieler zu sehen: Nach einem souveränen und historischen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic darf die "Nati" weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen.

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Erfolgreiches Wiedersehen mit dem Ex: Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz darf nach einem souveränen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen. Die Mannschaft um Anführer Granit Xhaka gewann ihr Sechzehntelfinale gegen das vom früheren Erfolgscoach trainierte Algerien in Vancouver mit 2:0 (1:0) und kam ihrem groß ausgerufenen Ziel einen deutlichen Schritt näher.

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