Deutsche Tageszeitung - BVB erwartet deutlichen Jahresverlust

BVB erwartet deutlichen Jahresverlust


BVB erwartet deutlichen Jahresverlust
BVB erwartet deutlichen Jahresverlust / Foto: © IMAGO/SID

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat nach dem bitteren Champions-League-Aus die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 deutlich nach unten korrigiert. Der BVB erwartet nun einen Verlust zwischen zwischen zwölf und 22 Millionen Euro, wie er am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab. Zuvor war ein Erwartungsrahmen zwischen plus fünf Millionen und minus fünf Millionen Euro angegeben worden.

Textgröße ändern:

Der BVB war durch ein 1:4 bei Atalanta Bergamo in den Playoffs zum Achtelfinale ausgeschieden. Das Hinspiel hatten die Dortmunder 2:0 gewonnen. "Dieses Weiterkommen war eingeplant, die Einnahmen hatten wir eingeplant", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl am Mittwochabend.

Allein elf Millionen Euro Prämien hätte der Achtelfinaleinzug eingebracht. Der Kurs der BVB-Aktie fiel am Donnerstag bis zum Nachmittag um mehr als fünf Prozent auf 3,15 Euro.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Zweite Königsklassen-Niederlage für Berlin - SCM mit Moral

Die Füchse Berlin haben im Rennen um Platz eins in ihrer Champions-League-Gruppe einen Rückschlag erlitten. Der deutsche Handballmeister, der das Ticket für das Viertelfinale der Königsklasse bereits sicher hat, kassierte beim 31:33 (13:15) gegen das polnische Topteam KS Kielce die erste Pflichtspielniederlage nach zuvor neun Siegen in Serie, behauptete aber die Tabellenführung in Gruppe A.

Trotz Niederlage: VfB im Achtelfinale

Der VfB Stuttgart hat seinen Vorsprung ins Ziel gebracht und trotz eines glanzlosen Auftritts das Achtelfinale der Europa League erreicht. Eine Woche nach dem überzeugenden 4:1-Erfolg in Schottland reichte der Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß im Rückspiel gegen Celtic Glasgow ein unglückliches 0:1 (0:1), um in die Runde der letzten 16 einzuziehen.

Nach Hausverbot: DOSB fordert Respekt vor Pressefreiheit

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat nach dem vor einer Pressekonferenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) ausgesprochenen Hausverbot gegen zwei Journalisten die Fachverbände mit deutlichen Worten an die Pressefreiheit erinnert. Jene sei ein "essenzielles Gut unserer Demokratie, das der DOSB selbstverständlich respektiert und wertschätzt", hieß es in einem Statement.

DESG: Präsident Große weist Vorwürfe entschieden zurück

DESG-Präsident Matthias Große hat zum Rundumschlag gegen die kritische Berichterstattung der ARD ausgeholt und sämtliche Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. "Leute, die mich denunzieren und meinen Verband auf die Schlachtbank führen, mit denen teile ich nur noch den Gerichtssaal", sagte der 58-Jährige auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin.

Textgröße ändern: