Deutsche Tageszeitung - Gwinns Appell an Klubs und DFB: "Nach vorne bewegen"

Gwinns Appell an Klubs und DFB: "Nach vorne bewegen"


Gwinns Appell an Klubs und DFB: "Nach vorne bewegen"
Gwinns Appell an Klubs und DFB: "Nach vorne bewegen" / Foto: © IMAGO/ZUMA Press Wire/SID

Giulia Gwinn hat eine simple Botschaft, wenn es um die ungeklärte Zukunft der Frauen-Bundesliga geht. "Übergeordnet sollte immer stehen, dass wir alle das gleiche Ziel haben: dass der Frauenfußball in Deutschland sich weiter nach vorne bewegt", sagte die Kapitänin der Nationalmannschaft, nachdem jüngst die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Ligaverband der Frauen-Bundesliga (FBL) gescheitert war.

Textgröße ändern:

Dabei steht aus Gwinns Sicht fest, "dass alle Beteiligten in dieselbe Richtung wollen. Und das ist für uns Spielerinnen die Hauptsache." Mit Blick auf die angestrebte Professionalisierung zählen für die 26-Jährige Worte wie Taten: "Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, mit unserem Fußball auf dem Feld. Aber auch, wenn es darum geht, die Stimme zu erheben abseits des Platzes."

Seit der Plan einer gemeinsamen Tochtergesellschaft von DFB und FBL Anfang Februar geplatzt war, ist das weitere Vorgehen der Klubs offen. Mittlerweile läuft es wohl auf eine zweigleisige Verbandsstruktur wie im Männerbereich hinaus.

Im Gespräch ist ein Grundlagenvertrag, wie er die Zusammenarbeit zwischen dem DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) regelt. Es gibt auch Stimmen aus der Frauen-Bundesliga, die den Anschluss der erst im Dezember 2025 aus der Taufe gehobenen FBL an die DFL als Zukunftsmodell favorisieren.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Eiskunstlauf-WM: Malinin auf Goldkurs, Gartung im Kür-Finale

Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin hat knapp sechs Wochen nach seinem Olympia-Debakel ein eindrucksvolles Comeback auf der Wettkampfbühne gegeben. Bei der WM in Prag zeigte der 21-jährige US-Amerikaner ein leicht verändertes und fehlerfreies Kurzprogramm und legte so den Grundstein für den dritten Titelgewinn nach 2024 und 2025.

IOC kehrt ab Olympia 2028 zu Geschlechtstests zurück

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) führt zur Klärung der Startberechtigung in Frauenwettbewerben genetische Geschlechtstests ein. Wie das IOC am Donnerstag mitteilte, gilt die neue Regelung ab den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles und umfasst sowohl Einzel- als auch Teamsportarten.

Musiala trainiert individuell beim FC Bayern

WM-Hoffnungsträger Jamal Musiala ist nach seiner kurzen Zwangspause wieder ins Training bei Bayern München eingestiegen. Der 23-Jährige habe "erstmals nach einer Schmerzreaktion am im Sommer verletzten, linken Sprunggelenk" wieder auf dem Rasen trainiert, teilte der Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mit. Musiala, der wegen der körperlichen Beschwerden von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht für die ersten Länderspiele des WM-Jahres nominiert worden war, habe "am Vormittag eine individuelle Einheit mit Ball auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße" absolviert.

Beben bei Audi: Hülkenberg erfuhr es von seiner Mutter

Als erste Gerüchte über das Audi-Beben auftauchten, war auch Nico Hülkenberg schnell informiert. Und konnte sich dabei auf seine Mutter verlassen. "Ich saß im Simulator an dem Tag", erzählte Hülkenberg über die vergangene Woche, als der plötzliche Abschied von Teamchef Jonathan Wheatley bekannt wurde. "Zwischen zwei Fahrten habe ich auf das Handy geschaut - und meine Mutter hatte mir einen News-Artikel geschickt", sagte der Deutsche lachend.

Textgröße ändern: