Deutsche Tageszeitung - Paderborn klettert auf Aufstiegsplatz

Paderborn klettert auf Aufstiegsplatz


Paderborn klettert auf Aufstiegsplatz
Paderborn klettert auf Aufstiegsplatz / Foto: © www.imago-images.de/SID

Der SC Paderborn hat zehn Spieltage vor Saisonende einen Aufstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga erobert. Die Mannschaft von Trainer Ralf Kettemann feierte beim 1. FC Kaiserslautern einen 2:1 (1:0)-Erfolg und übernahm damit zumindest für ein paar Stunden auch die Tabellenführung vor Schalke 04. Die Königsblauen würden am Samstagabend aber schon mit einem Punktgewinn bei Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth wieder vorbeiziehen.

Textgröße ändern:

Calvin Brackelmann (45.+7) und Filip Bilbija (90.+5, Foulelfmeter) sorgten mit ihren Treffern aber dafür, dass die Ostwestfalen nach dem Spieltag zumindest auf Rang zwei stehen. Für Paderborn war es der erste Auswärtssieg seit Mitte Dezember. Für Kaiserslautern rückt der Aufstieg durch die neunte Saisonniederlage in immer weitere Ferne, daran änderte auch das Tor von Kenny Prince Redondo (90.+8) nichts.

Die Gäste erwischten einen guten Start. Felix Götze (13.) und Stefano Marino (16.) verpassten aber den Führungstreffer. Kaiserslautern stand in der Folge defensiv kompakt und lauerte auf schnelle Umschaltmomente. Norman Bassette scheiterte nach einer halben Stunde aber an Torhüter Dennis Seimen. Danach landete ein Eckball von Naatan Skyttä an der Latte (36.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Brackelmann wuchtig per Freistoß zur Führung der Paderborner. Auf dem Gang in die Kabine beschwerte sich FCK-Trainer Torsten Lieberknecht dann vehement bei Schiedsrichter Florian Exner und sah die Gelb-Rote Karte.

Die Roten Teufel kamen schwungvoll aus der Pause. Skyttä hatte nach wenigen Sekunden die erste gute Möglichkeit. Paderborn behielt aber die Spielkontrolle und hätte durch Marino (59./62.) erhöhen können. Bilbija machte spät alles klar.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Historischer Sieg gegen den Ex: Schweiz im Achtelfinale

Die Anhänger schunkelten schon lange vor dem Schlusspfiff, als er dann ertönte, waren auch unten auf dem Rasen glückliche Schweizer Gesichter und hüpfende Spieler zu sehen: Nach einem souveränen und historischen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic darf die "Nati" weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen.

Laut Bild: Nagelsmann tritt zurück

Julian Nagelsmann wird nach Informationen der Bild-Zeitung nach dem frühen WM-Aus als Fußball-Bundestrainer zurücktreten. Der 38-Jährige werde demnach der gesichtswahrenden Lösung zustimmen, die ihm bei einem Krisengespräch in der DFB-Zentrale nahegelegt worden war. In der Nacht zu Dienstag war die deutsche Mannschaft im Sechzehntelfinale in Foxborough gegen Paraguay (3:4 i.E.) ausgeschieden. Nagelsmann hatte das Amt im September 2023 von Hansi Flick übernommen.

Sieg gegen den Ex: Schweiz zieht weiter

Erfolgreiches Wiedersehen mit dem Ex: Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz darf nach einem souveränen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen. Die Mannschaft um Anführer Granit Xhaka gewann ihr Sechzehntelfinale gegen das vom früheren Erfolgscoach trainierte Algerien in Vancouver mit 2:0 (1:0) und kam ihrem groß ausgerufenen Ziel einen deutlichen Schritt näher.

Trauriger Modric-Abschied und kroatischer VAR-Ärger

Luka Modric ließ sich nach seinem bitteren Abschied von der WM-Bühne von Cristiano Ronaldo den Kopf tätscheln, dann lagen sich die langjährigen Vereinskollegen kurz in den Armen. Ob die 1:2 (0:0)-Pleite gegen Portugal nur der letzte Auftritt des kroatischen Kapitäns bei Weltmeisterschaften oder gar in seiner Karriere war, blieb zunächst offen. "Er ist eine Fußball-Legende", schwärmte Ronaldo: "Ich hoffe, dass er weiterspielt."

Textgröße ändern: