Deutsche Tageszeitung - "Verrückt da draußen": Schumachers erste Oval-Erfahrung

"Verrückt da draußen": Schumachers erste Oval-Erfahrung


"Verrückt da draußen": Schumachers erste Oval-Erfahrung
"Verrückt da draußen": Schumachers erste Oval-Erfahrung / Foto: © Imago/Icon Sportswire/SID

Gegner überall, Unfälle rundherum - und dann streikte auch noch die Technik: Mick Schumacher musste nach seinem Debüt auf einem der Ovale der IndyCar-Serie erst mal das Chaos sortieren. "Es ist verrückt da draußen", sagte der frühere Formel-1-Pilot nach dem Rennen in Phoenix: "Die Jungs haben viel mehr Erfahrung in dieser Art von Rennen als ich, und das habe ich von Runde eins an gesehen."

Textgröße ändern:

So sei Serienmeister Alex Palou schon kurz nach dem Start in einer der Kurven auf der "high line" aufgetaucht, "ich wusste gar nicht, was geschieht, da war er schon an mir vorbei". Schumacher hatte in seinem ersten Qualifying auf einem Rundkurs mit dem starken vierten Platz überrascht, musste sich im Rennen dann aber mit Rang 18 begnügen. "Es war sehr interessant, ich freue mich, mehr zu lernen", sagte er.

Wie viel auf dem nur eine Meile langen Oval passieren kann, musste auch Palou erleben. Der Spanier vom Team Chip Ganassi, Sieger des Saisonauftakts in St. Petersburg/Florida, wurde in einen Unfall an der Bande verwickelt und schied aus. Er musste damit auch die Gesamtführung an Rennsieger Josef Newgarden abgeben.

Schumacher hatte in seinem Honda des RLL-Teams früh einige Plätze abgegeben, sich allerdings im Bereich der Top 10 gehalten. Bei einem Boxenstopp funktionierte dann aber ein Schlagschrauber nicht, der Deutsche verlor weitere Plätze. "Das Renntempo war okay", sagte er: "Es ging an manchen Stellen vielleicht um Aggressivität, an anderen Stellen fehlte ein bisschen Glück."

Das nächste Rennen für den Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher findet am kommenden Wochenende in Arlington/Texas statt, dort dann wieder auf einem Straßenkurs. Etwa ein Drittel der 18 Saisonrennen werden auf Ovalstrecken ausgetragen.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Nach 21 Jahren beim SC: "Chicco" Höfler hört auf

Nach insgesamt 21 Jahren im Verein beendet Nicolas Höfler in einer Woche seine aktive Karriere im Dress des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg. Das gab der 36-Jährige am Mittwoch in einem Klubvideo bekannt. Höfler absolvierte bisher 320 Spiele (elf Tore) für die SC-Profis. Unter Ex-Trainer Christian Streich gehörte der Mittelfeldspieler über Jahre zu den Leistungsträgern, Streichs Nachfolger Julian Schuster setzte seinen früheren Teamkollegen zuletzt nur noch selten ein.

FC Bayern: Neuer vor Verlängerung

Manuel Neuer steht offenbar kurz vor der Verlängerung seines Vertrages beim FC Bayern. Wie unter anderem Sky und Bild berichten, wird der 40 Jahre alte Mannschaftskapitän des deutschen Rekordmeisters wie bereits erwartet eine Vereinbarung bis zum Ende der kommenden Saison unterschreiben. Seine Bezüge sollen angeblich auf rund 20 Millionen Euro reduziert werden.

Kreis spürt keinen besonderen Druck: "Teil des Geschäfts"

Nach dem Vorrunden-Aus vor einem Jahr und der Olympia-Enttäuschung von Mailand steht Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis bei seiner vierten WM unter Druck.

"Schlicht falsch": Krösche ärgert WM-Ausbootung Larssons

Sportvorstand Markus Krösche vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat kein Verständnis für die WM-Ausbootung seines schwedischen Mittelfeldspielers Hugo Larsson. "Diese Entscheidung ist sportlich schlicht nicht zu erklären. Hugo hat sich in den vergangenen Jahren auf höchstem Niveau entwickelt, konstant Leistung gebracht und zählt zu den absoluten Schlüsselspielern unserer Mannschaft", sagte Krösche.

Textgröße ändern: