Deutsche Tageszeitung - Starker Zverev erreicht Viertelfinale von Indian Wells

Starker Zverev erreicht Viertelfinale von Indian Wells


Starker Zverev erreicht Viertelfinale von Indian Wells
Starker Zverev erreicht Viertelfinale von Indian Wells / Foto: © SID

Alexander Zverev findet zunehmend Gefallen an der Wüste und steht zum erst dritten Mal in seiner Karriere im Viertelfinale von Indian Wells. Die deutsche Nummer eins setzte sich mit seiner besten Turnierleistung in Kalifornien gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe 6:3, 6:4.

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Beim Hartplatzturnier im Coachella Valley im oftmals sengenden Hinterland des Golden State ist die deutsche Nummer eins seit dem Debüt 2015 nie über die Runde der letzten vier hinausgekommen. Bei allen anderen aktuellen 1000er-Veranstaltungen der ATP-Tour hat Zverev mindestens das Halbfinale erreicht.

Zverev, der in der dritten Runde gegen Tiafoes Landsmann Brandon Nakashima Schwerstarbeit verrichten musste, verwandelte gegen den Weltranglisten-22. nach 1:30 Stunden seinen ersten Matchball und wirkte sichtlich zufrieden. Im zehnten Duell mit Tiafoe war es der neunte Sieg. Seine einzige Niederlage gegen den US-Amerikaner hatte Zverev 2017 in der zweiten Runde von Cincinnati kassiert.

Angenehm für Zverev: Im Viertelfinale bleibt ihm ein Gegner erspart, der ihm so gar nicht liegt. Der Kanadier Félix Auger-Aliassime, der die beiden jüngsten Duelle mit Zverev im Vorjahr bei den US Open und den ATP-Finals gewonnen hatte, unterlag dem 21 Jahre alten Franzosen Arthur Fils 3:6, 6:7 (9:11). Gegen Fils hat Zverev allerdings ebenfalls schlechte Erfahrungen, zuletzt aus der Niederlage im Miami-Achtelfinale 2025.

Bei noch angenehmen 25 Grad am Dienstagnachmittag war Zverev schnell auf Betriebstemperatur, servierte stark und holte sich das entscheidende Break im ersten Satz zum 4:2. Tiafoe, der mit seiner unorthodoxen Spielweise durchaus ein tückischer Gegner sein kann, wurde im zweiten Durchgang stärker, ließ bei eigenem Aufschlag zunächst kaum etwas zu, hatte beim 2:2 einen Breakball. Den wehrte Zverev aber cool ab - und holte sich selbst zum 4:3 das wichtige Break.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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