Deutsche Tageszeitung - Hattrick Valverde: Real vor Duell mit Bayern - Bodö furios

Hattrick Valverde: Real vor Duell mit Bayern - Bodö furios


Hattrick Valverde: Real vor Duell mit Bayern - Bodö furios
Hattrick Valverde: Real vor Duell mit Bayern - Bodö furios / Foto: © SID

Angeführt vom entfesselten Dreierpacker Federico Valverde hat Real Madrid die Tür zum Champions-League-Viertelfinale gegen Bayern München ganz weit aufgestoßen. Der Rekordsieger gewann im einseitigen Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester City 3:0 (3:0) und hat sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel nächste Woche in England erarbeitet. Titelverteidiger Paris Saint-Germain ist unterdessen ebenfalls auf Kurs - und auch FK Bodö/Glimt setzt sein Märchen fort.

Textgröße ändern:

Dem unterhaltsamen Duell im Estadio Santiago Bernabéu drückte Kapitän Valverde in Abwesenheit der Superstars Kylian Mbappé und Jude Bellingham mit drei Treffern (20., 27. und 42.) seinen Stempel auf. Das Duell gegen den deutschen Rekordmeister scheint damit nur noch Formsache. Am Dienstagabend hatten die Bayern furios 6:1 (3:0) bei Atalanta Bergamo gewonnen. Die Viertelfinals finden am 7./8. und 14./15. April statt.

Zu Beginn seiner Gala verschaffte Valverde seinem Torhüter zu einem Assist: Nach einem langen Ball von Torhüter Thibaut Courtois ließ der Uruguayer seinen Bewacher mit dem ersten Ballkontakt stehen, mit dem zweiten City-Keeper Gianluigi Donnarumma ins Leere rutschen. Nach einem Zuspiel von Vinicius Junior erhöhte er mit einem platzierten Schuss zum 2:0 und ließ noch kurz vor der Pause ein Kunststück folgen. Nach einem Lupfer von Brahim Diaz hob Valverde den Ball im Strafraum über City-Verteidiger Marc Guéhi und vollendete per Volley.

Titelverteidiger Paris Saint-Germain hat sich im heimischen Prinzenpark mit 5:2 (2:1) gegen den FC Chelsea vorerst für die Finalniederlage bei der Klub-WM revanchiert. Chwitscha Kwarazchelia (86. und 90.+4) und Joao Vitinha (74.) entschieden das offene Spiel. Zuvor hatten Chelseas Malo Gusto (28.) und Enzo Fernandez (57.) zweimal auf die Treffer von Bradley Barcola (10.) und Ousmane Dembelé (40.) geantwortet.

Nördlich des Polarkreises feierte Bodö/Glimt derweil sein nächstes Fußball-Fest. Auf dem heimischen Kunstrasen gelang ein 3:0 (2:0) gegen Sporting Lissabon. Nachdem der Außenseiter in den Playoffs Vorjahresfinalist Inter Mailand ausgeschaltet hatte, winkt nun das Viertelfinale. Dort könnte Bayer Leverkusen warten. Die Werkself hatte sich im Hinspiel gegen den FC Arsenal ein 1:1 (0:0) erkämpft.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

"So schnell wie möglich": Wunderläufer Sawe startet in Berlin

Wunderläufer Sabastian Sawe (31) wird nach seinem spektakulären Weltrekord in diesem Jahr auch wieder beim Marathon in Berlin (27. September) starten. Er freue sich "sehr", nach Berlin "zurückzukehren und meinen Titel zu verteidigen", sagte Sawe, der 2025 das Rennen mit dem Ziel am Brandenburger Tor gewonnen hatte, bei RTL/ntv. Ende April hatte der Kenianer Sport-Geschichte geschrieben: In London war Sawe als erster Mensch die klassischen 42,195 km unter regulären Bedingungen in weniger als zwei Stunden (1:59:30) gelaufen.

Meisterschaft vertagt: Irres Eigentor schockt Ronaldo

Cristiano Ronaldo saß entgeistert auf der Bank und schüttelte fassungslos den Kopf: Der Superstar muss wegen eines kuriosen Eigentors in der Nachspielzeit weiter auf seinen ersten Meistertitel in Saudi-Arabien warten.

Zverev nach Rom-Aus: Pause vor Paris "vielleicht ein Segen"

Alexander Zverev sah das Positive. Nach seiner bitteren Niederlage in Rom sei die gewonnene Zeit vor dem Sandplatz-Highlight in Paris "in dieser schwierigen Phase für mich vielleicht ja ein kleiner Segen", sagte Zverev nach seinem Achtelfinal-Aus gegen den Italiener Luciano Darderi: "Ich kann mich ausruhen und 100 Prozent fit werden für die French Open." Das Grand-Slam-Turnier beginnt am 24. Mai.

Bierhoff rät DFB bei WM zu Zurückhaltung - und übt Kritik

Oliver Bierhoff empfiehlt dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) angesichts der politischen Debatten um US-Präsident Donald Trump eine Art Abschottungskurs für die WM im Sommer. "Die Spieler müssen geschützt werden. Sie dürfen sich nicht treiben lassen. Man sollte ihnen sagen: Lasst die Medien meckern und konzentriert euch auf den Sport", sagte Bierhoff dem Magazin stern. Der DFB sollte sich bei dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada einmal positionieren und dann deutlich machen: "Lasst die Mannschaft in Ruhe! Tragt eure Moraldebatten gerne aus, aber nicht auf dem Rücken der Spieler."

Textgröße ändern: