Deutsche Tageszeitung - Nur ein Punkt beim HSV: Kwasniok schaltet in den Derby-Modus

Nur ein Punkt beim HSV: Kwasniok schaltet in den Derby-Modus


Nur ein Punkt beim HSV: Kwasniok schaltet in den Derby-Modus
Nur ein Punkt beim HSV: Kwasniok schaltet in den Derby-Modus / Foto: © IMAGO/HMB-Media/SID

Lukas Kwasniok haderte. Der eine Punkt beim Hamburger SV war dem Trainer vom 1. FC Köln eigentlich zu wenig. "Es gibt einfach nur null, einen oder drei Punkte. Heute wäre vielleicht ein Tag, an dem zwei auch möglich gewesen wären für uns", sagte der 44-Jährige nach dem 1:1 (1:1) am Samstagabend: "In Summe wäre es vielleicht verdient gewesen."

Textgröße ändern:

Aber Kwasniok wollte auch "nicht vermessen sein", sagte er: "Jeder Punkt ist Gold wert im Kampf um den Verbleib in der sehr, sehr schwierigen ersten Liga." Und nächste Woche sollen dann nach sechs sieglosen Spielen auch endlich wieder Big Points im Abstiegskampf her. Kwasniok schaltete noch am Abend in den Derby-Modus.

"Lieber spiele ich 1:1 in Hamburg und gewinne zu Hause gegen Gladbach als umgekehrt", sagte Kwasniok mit Blick auf das Duell nächste Woche zu Hause gegen den Erzrivalen Borussia Mönchengladbach: "Und wenn in Summe dann vier Punkte bei rumkommen, dann ist es so."

Nach dem 1:3 im Hinspiel hätten sie "einen Ticken was gut zu machen", sagte Kwasniok: "Wir wollen in unserem Wohnzimmer dann auch gewinnen. Damit wir die Fans glücklich machen, uns glücklich machen und dann einfach die Ausgangssituation für die nächsten Wochen dann auch nochmal verbessern."

Mit einem Sieg gegen Gladbach könnte der FC nach Punkten mit Gladbach gleichziehen. Eine Pleite würde die Abstiegssorgen hingegen weiter massiv steigern und den Druck auf Kwasniok noch einmal erhöhen. Schließlich beträgt der Vorsprung auf St. Pauli auf dem Relegationsplatz nur ein Pünktchen, vier Zähler sind es auf einen direkten Abstiegsplatz.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

"Charaktersache": Matthäus fordert Nagelsmann zum Rücktritt auf

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Julian Nagelsmann zum sofortigen Rücktritt aufgefordert und harsche Kritik am (Noch-)Bundestrainer geübt. "Ich trete zurück. Das wäre Manns genug für mich zu sagen: Das war's", sagte Matthäus der Bild. Er wisse nicht, "warum Julian Nagelsmann nicht den Charakter hat und einsieht, dass er mit dieser Mannschaft keine Zukunft hat."

Wimbledon: Zverev ohne Probleme - auch Struff weiter

Alexander Zverev bleibt bei seiner Jagd nach dem zweiten Grand-Slam-Sieg auf Kurs. Der French-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag in Wimbledon gegen den Franzosen Valentin Royer 6:1, 6:3, 7:6 (7:3) durch und zog zum siebten Mal in die dritte Runde des Klassikers ein. Auf Rasen war es der 50. Sieg für Zverev auf Tourlevel.

"What a ride": Struff in Runde drei

Jan-Lennard Struff hat seine Serie in Wimbledon fortgesetzt und wieder die dritte Runde erreicht. Der 36 Jahre alte Tennisprofi aus Warstein gewann gegen den an Nummer 28 gesetzten US-Amerikaner Brandon Nakashima in einem Nervenkrimi über zwei Tage 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8), 7:6 (10:7). Die Begegnung war am Mittwochabend wegen Dunkelheit nach vier Sätzen unterbrochen worden.

Vier Tiebreaks: Struff in Runde drei

Jan-Lennard Struff hat seine Serie in Wimbledon fortgesetzt und wieder die dritte Runde erreicht. Der 36 Jahre alte Tennisprofi aus Warstein gewann gegen den an Nummer 28 gesetzten US-Amerikaner Brandon Nakashima in einem Nervenkrimi über zwei Tage 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8), 7:6 (10:7). Die Begegnung war am Mittwochabend wegen Dunkelheit nach vier Sätzen unterbrochen worden.

Textgröße ändern: