Deutsche Tageszeitung - Real schaltet City aus - PSG locker weiter

Real schaltet City aus - PSG locker weiter


Real schaltet City aus - PSG locker weiter
Real schaltet City aus - PSG locker weiter / Foto: © SID

Rekordsieger Real Madrid hat für das nächste Gigantenduell in der Champions League mit dem FC Bayern vorgelegt. Die Königlichen schalteten Mitfavorit Manchester City im Achtelfinale mit einem 2:1 (1:1)-Sieg auf der Insel aus und wären in der Runde der letzten Acht nächster Gegner der Münchner. Diese können das ewig junge Königsklassen-Duell am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) nach dem 6:1 im Hinspiel gegen Atalanta Bergamo perfekt machen.

Textgröße ändern:

Titelverteidiger Paris Saint-Germain löste das Ticket für die nächste Runde mit dem 3:0 (2:0) beim FC Chelsea. Das Fußball-Märchen des norwegischen Außenseiters Bodö/Glimt dagegen endete beim 0:5 (0:3, 0:1) n.V. bei Sporting Lissabon schmerzhaft.

Real um Nationalspieler Antonio Rüdiger zerstörte die City-Hoffnungen auf eine Aufholjagd nach dem 0:3 in Madrid früh. Nach einem Handspiel kurz vor der Torlinie von Manchesters Kapitän Bernardo Silva, der dafür die Rote Karte sah (20.), traf Vinicius Junior per Elfmeter (22.) und in der Nachspielzeit (90.+3).

Erling Haaland (41.) zog mit seinem 57. Treffer in der Königsklasse mit Bayern-Idol Thomas Müller gleich, konnte das Aus der Elf von Starcoach Pep Guardiola aber nicht mehr verhindern. Tore von Jeremy Doku (63.) und Rayan Ait-Nouri (78.) wurden wegen Abseits zurecht nicht anerkannt. Im Viertelfinale (7./8. und 14./15. April) könnte es nun zum 14. K.o.-Duell zwischen Real und den Bayern kommen.

In London trafen Chwitscha Kwarazchelia (6.), Bradley Barcola (14.) und Senny Mayulu (62.) für Paris. Der englische Nationaltrainer und frühere Chelsea-Coach Thomas Tuchel litt mit seinen Blues. Schon im Hinspiel hatte PSG mit 5:2 triumphiert, nächster Gegner ist der FC Liverpool oder Galatasaray (Hinspiel 0:1).

Sporting bekommt es mit dem FC Arsenal zu tun, der Bayer Leverkusen ausschaltete (1:1, 2:0). Der portugiesische Meister machte nach dem 0:3 in Norwegen als erst fünfte Mannschaft seit der Neugründung des Wettbewerbs 1992 einen Rückstand von drei oder mehr Toren wett.

Gonçalo Inácio (34.), Pedro Gonçalves (61.), Luis Suárez (78., Handelfmeter), Maxi Araújo (92.) und Rafael Nel (120.+1) trafen für ein Lissabon wie im Rausch. Bodö, das auf seiner wundersamen Reise City, Atlético Madrid und zweimal Inter Mailand geschlagen hatte, hatte im strömenden Regen nichts entgegenzusetzen.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Gipfeltreffen in DFB-Zentrale - Nagelsmann vor Ablösung

Nach einem Gipfel mit den Verbandsbossen in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstagvormittag steht Bundestrainer Julian Nagelsmann anscheinend unmittelbar vor der Ablösung. Informationen der Bild-Zeitung zufolge verließ der aus München eingeflogene Nagelsmann das dreistündige Treffen mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Geschäftsführer Andreas Rettig, Sportdirektor Rudi Völler und Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke in Frankfurt/Main kurz vor halb zwei am Steuer einer schwarzen Limousine.

Nagelsmann? "Hat keine Chance mehr"

Noch ist das Urteil des hohen DFB-Gerichts mit dem Vorsitzenden Bernd Neuendorf über Julian Nagelsmann nicht öffentlich gesprochen, doch die Tage des Bundestrainers scheinen gezählt. Der 38-Jährige "hat keine Chance mehr", zitiert die Süddeutsche Zeitung eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem Deutschen Fußball-Bund.

Spielplan steht: Südschlager zum Auftakt, Klassiker im Herbst

Südschlager zum Auftakt, Nordderby im November, deutscher "Klassiker" am achten Spieltag: Die Bundesliga hat am Donnerstag ihren Spielplan veröffentlicht, alle Höhepunkte stehen nun fest. Den Auftakt der 64. Spielzeit machen, wie bereits am Vortag angekündigt, Rekordmeister Bayern München und Pokalfinalist VfB Stuttgart. Übertragen wird die Partie um 20.30 von Sat.1 und Sky.

Grindel: Klopp sollte 2022 Bundestrainer werden

Jürgen Klopp sollte bereits 2022 Fußball-Bundestrainer werden - als Nachfolger von Joachim Löw. Diesen Plan verfolgte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) 2019, wie der damalige Verbandspräsident Reinhard Grindel nun bestätigte.

Textgröße ändern: