Deutsche Tageszeitung - "Sehr besonders": Brand mit Lyon zurück in Wolfsburg

"Sehr besonders": Brand mit Lyon zurück in Wolfsburg


"Sehr besonders": Brand mit Lyon zurück in Wolfsburg
"Sehr besonders": Brand mit Lyon zurück in Wolfsburg / Foto: © IMAGO/Fotostand/SID

Die anfängliche Sprachbarriere hat Jule Brand mittlerweile überwunden. "Mein Französisch wird immer besser. Ich habe fleißig Unterricht", versicherte die Fußball-Nationalspielerin bei ihrer Champions-League-Rückkehr nach Wolfsburg, wo sie im Viertelfinal-Hinspiel mit OL Lyonnes am Dienstagabend (18.45 Uhr/Disney+) auf den VfL trifft, ihren Ex-Verein.

Textgröße ändern:

"Ich hatte eine schöne Zeit hier. Es ist sehr besonders, wieder hier zu sein, ich freue mich auf die bekannten Gesichter", sagte die Offensivspielerin, die seit dieser Saison für den französischen Serienmeister spielt, sich dort pudelwohl fühlt und einen Reifeprozess durchläuft.

"Ich lerne immer noch jeden Tag dazu", berichtete die 23-Jährige, "ich lerne von den besten Mitspielerinnen. Das hilft mir sehr." Der Schritt ins Ausland und "raus aus der Komfortzone" habe zudem ihr "Selbstbewusstsein" verbessert, auch beim Fußball. Schneller spielen, mit weniger Kontakten - das hohe Niveau beim Starensemble zeigt Wirkung.

Nun kommt es in der laufenden Spielzeit bereits zum zweiten Wiedersehen mit den Wölfinnen. 3:1 gewann OL sein Heimspiel in der Ligaphase im November. Trotzdem stellt sich Brand in der heißen K.o.-Phase auf ein hartes Stück Arbeit ein. "Wir werden alles auf den Platz bringen müssen", betonte sie vor der Begegnung in der VW Arena, "es ist immer schwierig, in Wolfsburg zu gewinnen."

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Sturz- und Protest-Chaos: Kanter Dritter bei Ronde van Brugge

Der deutsche Sprinter Max Kanter hat beim von mehreren Stürzen und einer gefährlichen Protestaktion überschatteten Eintagesrennen Ronde van Brugge (Brügge-Rundfahrt) einen Überraschungssieg knapp verpasst. In einem chaotischen Finale musste sich der 28-Jährige vom Team XDS Astana im Massensprint als Dritter nur den Topstars Dylan Groenewegen (Jayco AlUla/Niederlande) und Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech/Belgien) geschlagen geben.

Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS

Der senegalesische Fußballverband zieht nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof. "Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bestätigt den Eingang einer Berufung des senegalesischen Fußballverbands gegen den afrikanischen Fußballverband und den königlichen marokkanischen Fußballverband", hieß es in einer Mitteilung des in der Schweiz ansässigen CAS am Mittwoch.

Havertz ist zurück: "Ich fühle mich sehr, sehr gut"

Kai Havertz fühlte sich, als wäre er nach einer langen Reise wieder zu Hause. "Ich habe die Jungs vermisst. Für die Nationalmannschaft aufzulaufen, die Hymne zu singen, es ist etwas ganz Besonderes", sagte der Rückkehrer zum DFB-Team am Mittwoch in Herzogenaurach. Aber auch: "Es war eine sehr schwierige Zeit."

Aicher verpasst Gesamtsieg - Shiffrin mit Rekord

Skirennläuferin Emma Aicher hat sich nach einem Herzschlagfinale im Kampf um die große Kristallkugel knapp geschlagen geben müssen. Die 22 Jahre alte Allrounderin beendete die Saison nach dem letzten Rennen beim Weltcup-Finale im norwegischen Hafjell mit 87 Punkten Rückstand auf Mikaela Shiffrin aus den USA, die mit dem sechsten Gewinn der großen Kristallkugel mit der bislang alleinigen Rekordhalterin Annemarie Moser-Pröll aus Österreich gleichzog.

Textgröße ändern: