Deutsche Tageszeitung - Weltcup-Finale: Aicher mit Siegchance

Weltcup-Finale: Aicher mit Siegchance


Weltcup-Finale: Aicher mit Siegchance
Weltcup-Finale: Aicher mit Siegchance / Foto: © www.imago-images.de/SID

Emma Aicher hat im letzten Rennen des alpinen Ski-Winters tatsächlich noch eine kleine Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups. Nach dem ersten Lauf des Riesenslaloms im norwegischen Hafjell bei Lillehammer liegt die 22-Jährige etwas überraschend auf dem dritten Platz, nur 0,26 Sekunden hinter der erstplatzierten Valerie Grenier aus Kanada. Mikaela Shiffrin (USA) dagegen belegt im Zwischenklassement nur Rang 17.

Textgröße ändern:

Aicher, deren beste Platzierung in einem Riesenslalom bislang ein vierter Platz ist, müsste das Rennen gewinnen, um ihre kleine Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups wahren zu können. Zeitgleich aber dürfte Shiffrin keine Weltcup-Punkte mehr holen. Beim Finale werden nur noch an die ersten 15 Punkte vergeben. Das Finale beginnt um 12.30 Uhr (ZDF und Eurosport).

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

DFB-Elf: "10" bleibt für Musiala reserviert

Jamal Musiala fehlt angeschlagen, doch der Regisseur ist bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM im Sommer weiter fest eingeplant - das beweist nicht zuletzt die Vergabe der Rückennummern für den Start ins WM-Jahr. Bei den Länderspielen in Basel gegen die Schweiz am Freitag (20.45 Uhr/RTL) und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana (20.45 Uhr/ARD) wird Musialas Rückennummer "10" nicht vergeben.

McGrath vor Gewinn der Slalom-Kugel

Atle Lie McGrath hat beim Finale der alpinen Skirennläufer nach wie vor die beste Chance auf den Gewinn des Slaloms-Weltcups. Im letzten Rennen der Saison in Hafjell bei Lillehammer liegt der Norweger auf dem sechsten Rang und damit nur einen Platz hinter Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien), der in der Gesamtwertung 41 Punkte zurückliegt.

Skirennläufer Sander tritt zurück

Skirennläufer Andreas Sander hat schweren Herzens seinen Rücktritt erklärt - aus gesundheitlichen Gründen. Im Sommer 2024 war bei dem 36 Jahre alten Sauerländer eine mitochondriale Dysfunktion festgestellt worden, eine Erkrankung der Körperzellen. Sein letztes Weltcup-Rennen bestritt er im Februar 2024 im norwegischen Kvitfjell.

Löw sieht Kimmich bei der WM als Rechtsverteidiger

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw sieht DFB-Kapitän Joshua Kimmich auch bei der WM als Rechtsverteidiger. "Ich glaube, dass Joshua aktuell auf jeder der beiden Positionen auf Weltklasse-Niveau spielt. Momentan würde ich sagen: Da wir im zentralen Mittelfeld Spieler haben, die das Niveau haben, um ganz nach oben zu kommen, ist Joshua rechts auf der richtigen Position. Denn bei den Rechtsverteidigern tun wir uns schwer", sagte Löw der Sport Bild.

Textgröße ändern: