Deutsche Tageszeitung - Pyrotechnik: 220.000 Euro Strafe für Köln

Pyrotechnik: 220.000 Euro Strafe für Köln


Pyrotechnik: 220.000 Euro Strafe für Köln
Pyrotechnik: 220.000 Euro Strafe für Köln / Foto: © IMAGO/SID

Dem 1. FC Köln kommt der Einsatz von Pyrotechnik durch seine Anhänger erneut teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den Aufsteiger wegen Vergehen aus dem Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern mit einer Geldstrafe von 220.000 Euro. Davon kann der Verein bis zu 73.000 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Textgröße ändern:

Kölner Anhänger hatten zu Beginn der Partie gegen den Rekordmeister Mitte Januar "mindestens 100 pyrotechnische Gegenstände" gezündet, hieß es vonseiten des DFB. Wegen des Rauches im Kölner Stadion musste das Spiel in der Anfangsphase für etwa neun Minuten unterbrochen werden.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Havertz ist zurück: "Ich fühle mich sehr, sehr gut"

Kai Havertz fühlte sich, als wäre er nach einer langen Reise wieder zu Hause. "Ich habe die Jungs vermisst. Für die Nationalmannschaft aufzulaufen, die Hymne zu singen, es ist etwas ganz Besonderes", sagte der Rückkehrer zum DFB-Team am Mittwoch in Herzogenaurach. Aber auch: "Es war eine sehr schwierige Zeit."

Aicher verpasst Gesamtsieg - Shiffrin mit Rekord

Skirennläuferin Emma Aicher hat sich nach einem Herzschlagfinale im Kampf um die große Kristallkugel knapp geschlagen geben müssen. Die 22 Jahre alte Allrounderin beendete die Saison nach dem letzten Rennen beim Weltcup-Finale im norwegischen Hafjell mit 87 Punkten Rückstand auf Mikaela Shiffrin aus den USA, die mit dem sechsten Gewinn der großen Kristallkugel mit der bislang alleinigen Rekordhalterin Annemarie Moser-Pröll aus Österreich gleichzog.

Sportfördergesetz im Bundeskabinett beschlossen

Das Sportfördergesetz hat die nächste formale Hürde genommen, am Mittwoch hat der Referentenentwurf das Bundeskabinett passiert. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, bezeichnete den Beschluss der schwarz-roten Regierungskoalition vor Medienvertretern als "Meilenstein für den deutschen Spitzensport".

Book will keine "großen Ziele rausposaunen"

Von Titeln will Ole Book bei seinem neuen Klub Borussia Dortmund noch nicht reden. "Diese Sehnsucht kann ich nachvollziehen, natürlich würde ich mich auch darüber freuen", sagte der neue Sportdirektor bei seiner Vorstellung am Mittwoch, "aber ich glaube, wir wären nicht gut beraten, wenn wir jetzt große Ziele rausposaunen."

Textgröße ändern: