Deutsche Tageszeitung - Signal an Evenepoel: Lipowitz Dritter bei Katalonien-Rundfahrt

Signal an Evenepoel: Lipowitz Dritter bei Katalonien-Rundfahrt


Signal an Evenepoel: Lipowitz Dritter bei Katalonien-Rundfahrt
Signal an Evenepoel: Lipowitz Dritter bei Katalonien-Rundfahrt / Foto: © IMAGO/SID

Radsport-Ass Florian Lipowitz hat das erste große Kräftemessen mit seinem neuen Teamkollegen Remco Evenepoel für sich entschieden und als erster Deutscher das Podest bei der traditionsreichen Katalonien-Rundfahrt erreicht. Der Tour-Dritte vom Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe behauptete auf der siebten und letzten Etappe in Barcelona den dritten Gesamtplatz und hinterließ rund drei Monate vor dem Start der Tour de France an gleicher Stelle einen starken Eindruck.

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Während der zweimalige Tour-Champions Jonas Vingegaard souverän den Gesamtsieg perfekt machte und sich weiter in exzellenter Frühform präsentierte, konnte Lipowitz beim Finale rund um das Olympiastadion jede Attacke mitgehen und griff selbst an. Letztlich zog er auf dem Rundkurs am Montjuic mit Klassikerprofil den Sprint für Olympiasieger Evenepoel an.

Der Belgier musste sich schließlich aber hinter dem Australier Brady Gilmore (NSN Cycling Team) und dem Franzosen Dorian Godon (Ineos Grandiers) mit Platz drei begnügen. Bei den Anstiegen der vergangenen Tage hatte Evenepoel nicht ganz mit Lipowitz mithalten können, am Samstag machte der Topstar Tempo für den Ulmer, als dieser bei der Bergankunft in Queralt Platz drei eroberte.

Klare Nummer eins in Katalonien war der Däne Vingegaard, der die beiden schweren Bergetappen und nach Paris-Nizza sein zweites Etappenrennen gewann. Der Jumbo-Visma-Kapitän, der in der Gesamtwertung 1:22 Minuten vor dem Franzosen Lenny Martinez (Bahrain-Victorious) lag, wirkte gerüstet für große Tour-Duelle mit Tadej Pogacar. Zunächst steht allerdings der Giro d'Italia für Vingegaard an.

Lipowitz hatte im Schlussklassement 1:30 Minuten Rückstand. Bei der 105. Auflage der erstmals 1911 ausgetragenen Katalonien-Rundfahrt schaffte es damit erstmals ein deutscher Fahrer unter die Top drei. Vorjahressieger Primoz Roglic, ebenfalls ein Lipowitz-Teamkollege, war nicht am Start.

(M.Travkina--DTZ)

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