Deutsche Tageszeitung - Lerch nach Aus: "Haben das Herz auf dem Platz gelassen"

Lerch nach Aus: "Haben das Herz auf dem Platz gelassen"


Lerch nach Aus: "Haben das Herz auf dem Platz gelassen"
Lerch nach Aus: "Haben das Herz auf dem Platz gelassen" / Foto: © SID

Bei Stephan Lerch überwog kurz nach dem Aus des VfL Wolfsburg in der Champions League der Stolz. "Wir haben das Herz auf dem Platz gelassen und bis zum Schluss Kampfgeist gezeigt", sagte der Trainer bei Disney+. Nach dem Hinspiel-Erfolg gegen OL Lyonnes (1:0) war Hoffnung auf ein Happy End im Viertelfinale aufgekommen, doch im Rückspiel mussten sich die Wölfinnen nach Verlängerung 0:4 (0:1, 0:1) geschlagen geben.

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"Wir wussten, dass es schwierig wird, dass dieser Sturm auf uns zukommt und wir auch ein bisschen Glück brauchen an der ein oder anderen Stelle", räumte Lerch im Anschluss ein: "Aber wir haben alles gegeben und deshalb gehen wir erhobenen Hauptes hier vom Platz."

Mit aller Kraft hatte sich Wolfsburg in Lyon gegen den Rekordsieger der Champions League gestemmt, rettete sich nach dem frühen Treffer von Lily Yohannes (16.) dank einer kämpferischen Defensivleistung und Torhüterin Stina Johannes noch in die Verlängerung. Dort sorgten Melchie Dumornay (102.), Damaris Egurrola (105.+2) und Tabitha Chawinga (119.) jedoch für klare Verhältnisse.

Ex-Wolfsburgerin Jule Brand zeigte sich nach dem "Geduldsspiel" für ihren neuen Verein "sehr, sehr glücklich". Die Offensivspielerin hatte gegen ihre ehemaligen VfL-Teamkolleginnen von Beginn an auf dem Platz gestanden und trifft nun mit Lyon im Halbfinale auf den Titelverteidiger FC Arsenal. "Wir alle haben den Ehrgeiz zu gewinnen, wir wollen die Champions League gewinnen, das ist ein Riesenziel von uns", sagte Brand.

Für den VfL steht derweil das Halbfinale des DFB-Pokals am Sonntag (16.15 Uhr/Sky) bei Carl Zeiss Jena an. Mit "der Verlängerung in den Knochen" müsse man nun schauen, "dass wir unsere Kräfte bündeln", betonte Lerch: "Das nächste Highlight steht an und da wollen wir es natürlich besser machen."

(V.Sørensen--DTZ)

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