Deutsche Tageszeitung - WNBA-Team bedauert Sabally-Abschied: "Fällt uns schwer"

WNBA-Team bedauert Sabally-Abschied: "Fällt uns schwer"


WNBA-Team bedauert Sabally-Abschied: "Fällt uns schwer"
WNBA-Team bedauert Sabally-Abschied: "Fällt uns schwer" / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Das WNBA-Team New York Liberty hat den kurzfristigen Abgang von Basketball-Nationalspielerin Nyara Sabally bedauert. "Der Abschied von Nyara fällt uns extrem schwer", sagte Jonathan Kolb, General Manager des Profiteams und fügte an: "Wir sind ihr dankbar für alles, was sie für dieses Team geleistet hat."

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Sabally war am Freitag ebenso wie Nationalspielerin Luisa Geiselsöder im Expansion Draft der Liga ausgewählt worden, beide müssen nun kurzfristig umziehen. Die neu gegründeten Franchises Toronto Tempo und Portland Fire wählten Sabally (26/Center) und Geiselsöder (26/Center) an den Positionen vier und fünf aus.

Sabally habe in ihren vier Jahren in New York "Professionalität, Bescheidenheit und eine ausgeprägte Teamorientierung" vorgelebt und sich "zu einem wertvollen Mitglied unserer Mannschaft entwickelt", sagte Kolb weiter: "Ihre Leistung in Spiel 5 der Finals 2024 wird für immer Teil der Liberty-Geschichte sein und war maßgeblich für unseren ersten Titel."

Auch die Dallas Wings, bisheriges Team von Geiselsöder, waren wenig begeistert. "Der Expansion Draft ist immer ein schwieriger Tag", sagte Klubboss Curt Miller: "Es ist immer schwer zu akzeptieren, dass man Spielerinnen verliert, die man schätzt und an die man glaubt."

Nyara Sabally, die jüngere Schwester von Satou Sabally (Phoenix Mercury), wechselt von New York zum ersten kanadischen Team der Liga. Im Big Apple hatte sie zuletzt mit Nationalmannschaftskollegin Leonie Fiebich zusammengespielt, gemeinsam gewannen sie 2024 die Meisterschaft.

Alle vier deutschen WNBA-Profis standen beim Draft zur Auswahl, Satou Sabally und Fiebich blieben bei ihren Teams. Der Top-Pick ging per Münzwurf an Portland, das sich die Dienste der Kanadierin Bridget Carleton sicherte. Die neue Saison soll Anfang Mai beginnen, erst kürzlich hatten sich die Liga und die Spielerinnengewerkschaft auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

(L.Møller--DTZ)

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