Deutsche Tageszeitung - Stevens warnt Schalke: "Je länger es dauert, desto schwieriger"

Stevens warnt Schalke: "Je länger es dauert, desto schwieriger"


Stevens warnt Schalke: "Je länger es dauert, desto schwieriger"
Stevens warnt Schalke: "Je länger es dauert, desto schwieriger" / Foto: © picture-alliance/dpa/SID

Für Trainerikone Huub Stevens ist der Aufstieg seines Herzensklubs Schalke 04 in die Fußball-Bundesliga alternativlos. "Wenn wir's jetzt nicht schaffen, dann fürchte ich, dass Schalke erst einmal nicht mehr in die Bundesliga zurückkehrt", sagte der Niederländer, der die Knappen 1997 zum Triumph im UEFA-Cup geführt hatte, der Bild-Zeitung.

Textgröße ändern:

"Je länger das mit dem Aufstieg dauert, desto schwieriger wird's." Dies habe man beim Hamburger SV gesehen, der sieben Jahre für die Rückkehr ins Oberhaus benötigt hatte, betonte Stevens. Von daher müssten beim Zweitliga-Tabellenführer in den verbleibenden sechs Spielen "alle zusammenhalten – nur dann schaffen wir den Aufstieg auch".

Die Schalker befinden sich im dritten Zweitligajahr seit dem Abstieg in der Saison 2022/23. Im Endspurt schmerzt aus Stevens' Sicht vor allem der Ausfall von Topstürmer Edin Dzeko, dieser tue "richtig weh". Er hoffe, dass der Bosnier, der sich in der WM-Qualifikation an der Schulter verletzt hatte, "diese Saison noch spielen und Schalke helfen kann. Edin ist auch mit 40 Jahren ein Unterschiedsstürmer", ergänzte der 72-Jährige.

Dzeko, glaubt Stevens, könnte mit Blick auf eine Rückkehr in den letzten Spielen jedoch in einen Konflikt geraten. "Ich drücke ihm und uns die Daumen, dass er zwischen Aufstieg mit Schalke und WM-Teilnahme mit Bosnien nicht in die Klemme kommt, weil er vielleicht das große Risiko einer Wiederverletzung abwägen muss", sagte der langjährige Schalke-Coach.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Premiere in Wimbledon: Hanfmann erstmals in Runde zwei

Premiere an der Church Road: Yannick Hanfmann hat erstmals die zweite Runde von Wimbledon erreicht. Der Karlsruher setzte sich am Dienstag gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard mit 6:7 (6:8), 7:6 (11:9), 6:2, 6:3 durch. Nach Jan-Lennard Struff überstand damit der zweite deutsche Tennisprofi Runde eins.

"Ja": Neuer bestätigt erneuten DFB-Abschied

Mit dem bitteren Aus gegen Paraguay hat die Nationalmannschaftskarriere von Manuel Neuer ein - erneutes - Ende genommen. "Ja", sagte der Torhüter auf die Frage, ob das Sechzehntelfinale der WM sein letztes Länderspiel gewesen sei, in der ARD. Neuer hatte bereits nach der EM 2024 in Deutschland seinen Rücktritt erklärt, gab zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko aber sein Comeback im DFB-Trikot. Oliver Baumann, Stammtorwart in der Qualifikation, rückte dafür wieder ins zweite Glied.

Umfrage: Jeder Fünfte wünscht sich KI-Unterstützung für Fußballbundestrainer

Jeder Fünfte würde sich einer Umfrage zufolge eine KI-Unterstützung für den deutschen Fußballbundestrainer wünschen. 21 Prozent sind der Auffassung, dass er sich bei seinen Entscheidungen künftig auch von einer Künstlichen Intelligenz beraten lassen sollte, wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag in Berlin nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft mitteilte.

"Irrwitzig!" Klinsmann rechnet mit DFB-Elf ab

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist nach dem blamablen WM-Aus hart mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ins Gericht gegangen. "Es ist ein sehr trauriger Tag für uns alle in Deutschland, das haben wir nicht erwartet", sagte Klinsmann beim US-Sender ESPN und betonte: "Die Art und Weise, wie wir ausgeschieden sind, ist niederschmetternd, eine Peinlichkeit. Es ist genau so schrecklich wie in Katar vor vier und Russland vor acht Jahren."

Textgröße ändern: