Deutsche Tageszeitung - Chancenlos gegen Sinner: Zverev verpasst Finale in Monte Carlo

Chancenlos gegen Sinner: Zverev verpasst Finale in Monte Carlo


Chancenlos gegen Sinner: Zverev verpasst Finale in Monte Carlo
Chancenlos gegen Sinner: Zverev verpasst Finale in Monte Carlo / Foto: © SID

Andere Woche, anderer Belag, gleicher Ausgang: Alexander Zverev hat auch das dritte Halbfinal-Duell mit Jannik Sinner binnen vier Wochen klar verloren. Beim Masters von Monte Carlo unterlag der gebürtige Hamburger nach einer vor allem zu Anfang arg fehlerhaften Darbietung dem eiskalten Südtiroler 1:6, 4:6 und kassierte seine achte Niederlage in Folge gegen Sinner - zum fünften Mal in Serie ohne Satzgewinn.

Textgröße ändern:

Anders als bei den beiden Hartplatz-Pleiten in Indian Wells (2:6, 4:6) und Miami (3:6, 6:7), bei denen er zumindest phasenweise mithielt, hatte Zverev auf seinem Lieblingsuntergrund Sand diesmal nicht den Hauch einer Chance. Mitunter erinnerte das Duell in seiner Einseitigkeit an das 0:6, 1:6 beim Paris-Masters im Oktober und machte zunächst wenig Hoffnungen für die French Open ab dem 24. Mai - auch wenn Zverev im zweiten Satz etwas besser ins Spiel fand. Aber: Keine einzige Breakchance erarbeitete er sich, schaffte es nur einmal bis zu einem 30:30.

Im zweiten Halbfinale stehen sich am Samstag der Spanier Carlos Alcaraz und der monegassische Lokalmatador Valentin Vacherot gegenüber. Verliert Alcaraz, ist Sinner ab Montag wieder Weltranglistenerster. Andernfalls spielen die Dauerrivalen Sinner und Alcaraz am Sonntag um die Nummer eins.

Nach nur 34 Minuten hatte Sinner den ersten Satz gewonnen und nach 1:22 Stunden seinen ersten Matchball verwandelt. Für Sinner war es im 13. Aufeinandertreffen mit Zverev der neunte Sieg. Erst zum dritten Mal maßen sich Deutschlands und Italiens bester Spieler auf Sand. 2020 hatte Sinner das erste direkte Duell überhaupt im Achtelfinale der France Open gewonnen, 2022 siegte Zverev im Viertelfinale von Monte Carlo knapp.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Premiere in Wimbledon: Hanfmann erstmals in Runde zwei

Premiere an der Church Road: Yannick Hanfmann hat erstmals die zweite Runde von Wimbledon erreicht. Der Karlsruher setzte sich am Dienstag gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard mit 6:7 (6:8), 7:6 (11:9), 6:2, 6:3 durch. Nach Jan-Lennard Struff überstand damit der zweite deutsche Tennisprofi Runde eins.

"Ja": Neuer bestätigt erneuten DFB-Abschied

Mit dem bitteren Aus gegen Paraguay hat die Nationalmannschaftskarriere von Manuel Neuer ein - erneutes - Ende genommen. "Ja", sagte der Torhüter auf die Frage, ob das Sechzehntelfinale der WM sein letztes Länderspiel gewesen sei, in der ARD. Neuer hatte bereits nach der EM 2024 in Deutschland seinen Rücktritt erklärt, gab zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko aber sein Comeback im DFB-Trikot. Oliver Baumann, Stammtorwart in der Qualifikation, rückte dafür wieder ins zweite Glied.

Umfrage: Jeder Fünfte wünscht sich KI-Unterstützung für Fußballbundestrainer

Jeder Fünfte würde sich einer Umfrage zufolge eine KI-Unterstützung für den deutschen Fußballbundestrainer wünschen. 21 Prozent sind der Auffassung, dass er sich bei seinen Entscheidungen künftig auch von einer Künstlichen Intelligenz beraten lassen sollte, wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag in Berlin nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft mitteilte.

"Irrwitzig!" Klinsmann rechnet mit DFB-Elf ab

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist nach dem blamablen WM-Aus hart mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ins Gericht gegangen. "Es ist ein sehr trauriger Tag für uns alle in Deutschland, das haben wir nicht erwartet", sagte Klinsmann beim US-Sender ESPN und betonte: "Die Art und Weise, wie wir ausgeschieden sind, ist niederschmetternd, eine Peinlichkeit. Es ist genau so schrecklich wie in Katar vor vier und Russland vor acht Jahren."

Textgröße ändern: