Deutsche Tageszeitung - DEL: Eisbären übernehmen Halbfinal-Führung gegen Haie

DEL: Eisbären übernehmen Halbfinal-Führung gegen Haie


DEL: Eisbären übernehmen Halbfinal-Führung gegen Haie
DEL: Eisbären übernehmen Halbfinal-Führung gegen Haie / Foto: © picture alliance / dpa/SID

Die Eisbären Berlin haben das dritte Playoff-Duell mit den Kölner Haien gewonnen und damit wieder die Führung in der Halbfinalserie übernommen. Der Titelverteidiger der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich am Sonntag gegen den Hauptrundensieger 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) durch und führt nach zwei Heimerfolgen mit 2:1. Vier Siege zum Einzug ins Finale nötig.

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"Das Spiel war unglaublich, ich kann gar nicht beschreiben, wie gut die Jungs vor mir gespielt haben", sagte Berlins Goalie Jake Hildebrand bei MagentaSport. "Das war durch die Bank weg ein starkes Spiel, jeder ist gelaufen, jeder hat geackert", schwärmte auch Kai Wissmann.

Leo Pföderl (23.), Jonas Müller (42.) und Lester Lancaster (46.) hatten in einem lange Zeit umkämpften Spiel für den Rekordmeister getroffen, die Kölner Treffer von Dominik Bokk (53.) und Oliwer Kaski (56.) kamen letztlich zu spät, Pföderl (58.) sorgte mit seinem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Weiter geht es in der Serie am Mittwoch (19.30 Uhr/MagentaSport) wieder in Köln.

Die Eisbären hatten Spiel eins mit 6:3, für sich entschieden, die Haie, die seit 2002 auf den Meistertitel warten, konterten mit einem 5:1 am Freitagabend. In Spiel drei verdienten sich die Berliner den knappen Erfolg dank einer bis weit in die Schlussphase überragenden Defensive vor Torwart Hildebrand, ließen aber zu viele Chancen aus.

Köln hielt mit Härte dagegen, unfair war es aber nie. "So ist Playoff-Eishockey", sagte Berlins Mitchell Reinke vor dem Schlussdrittel, in dem es trotz des frühen Doppelschlags der Gastgeber noch einmal spannend wurde.

"Der Berliner Sieg geht in Ordnung, wir wusste, dass Berlin stark reagieren wird nach unserem Sieg", sagte Kölns Routinier Moritz Müller und fügte hinzu: "Wir sind im Halbfinale, da treffen vier sehr gute Mannschaften aufeinander. Wir hatten heute nicht die Frische, das Spiel früh genug zu drehen. Jetzt brauchen wir ein ganz kurzes Gedächtnis."

(W.Uljanov--DTZ)

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