Deutsche Tageszeitung - Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München

Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München


Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München
Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München / Foto: © picture-alliance/SID

Sonnenschein, moralische Unterstützung vom FC Bayern und ein souveräner Sieg: An einem Tag ganz nach seinem Geschmack ist Alexander Zverev beim ATP-Turnier in München ins Viertelfinale eingezogen. Der an Nummer eins gesetzte Titelverteidiger besiegte den Kanadier Gabriel Diallo in nur 73 Minuten 6:1, 6:2 und trifft nun auf den an Nummer fünf gesetzten Argentinier Francisco Cerúndolo. Nach dem Scheitern von Daniel Altmaier ist Zverev als einziger von zunächst sechs Deutschen noch im Einzel-Wettbewerb vertreten.

Textgröße ändern:

"Es war nicht so spannend wie gestern in der Allianz Arena", sagte Zverev mit Anspielung auf das Bayern-Spiel gegen Real Madrid am Vorabend: "Ich freue mich, wieder im Viertelfinale zu sein, morgen wird es ein spannenderes Match werden."

Nachdem sich Zverev in seinem Auftaktmatch bei kühler Witterung erst nach drei Sätzen gegen den Serben Miomir Kecmanovic durchgesetzt hatte, passte gegen die Nummer 37 der Weltrangliste von Beginn nicht nur das Wetter: Der Hamburger, der in seiner Box von den Bayern-Spielern Serge Gnabry und Joshua Kimmich unterstützt wurde, riss das Match bei milden 17 Grad schnell an sich und dominierte es über weite Strecken, ohne an seine Leistungsgrenze gehen zu müssen. Der 24 Jahre Diallo hatte dabei auch mit körperlichen Problemen zu kämpfen: Nach dem ersten Satz wurde er von einem Physiotherapeuten am Rücken behandelt.

Einen Tag nach seinem Besuch beim spannenden Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid gelang Zverev sein 22. Sieg in München. Häufiger gewonnen hat auf der Anlage des MTTC Iphitos nur der dreimalige Turniersieger Philipp Kohlschreiber (35), den Zverev mit seinem vierten Titel nach 2017, 2018 und 2025 als dann alleiniger Rekordhalter überholen kann. Es war zugleich sein 100. Sieg auf seinem Lieblingsbelag Sand in diesem Jahrtausend - mehr haben nur der Däne Holger Rune und der Spanier Carlos Alcaraz.

Daniel Altmaier unterlag dem Qualifikanten Alex Molcan aus der Slowakei in einem umkämpften Match 4:6, 6:7 (10:12). Dabei vergab er im Tiebreak des zweiten Durchgangs drei Satzbälle. Vor allem aber unterliefen dem 27-Jährigen zahlreiche unerzwungene Fehler, der 34. und letzte nach 1:43 Stunden beim dritten Matchball von Molcan, der als 166. der Weltrangliste 110 Plätze hinter Altmaier geführt wird.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

UEFA-Ermittlung: FC Bayern macht sich keine großen Sorgen

Der Innenraumsturm einiger Fans des FC Bayern nach dem Champions-League-Spiel gegen Real Madrid (4:3) wird nach Ansicht von Sportdirektor Christoph Freund keine gravierenden Folgen für die Münchner haben. Die Sorge vor einem teilweisen Ausschluss von Zuschauern beim Halbfinal-Rückspiel am 6. Mai gegen Paris Saint-Germain durch die UEFA "ist nicht groß", sagte er am Samstag. "Wir gehen davon aus, dass wir mit einem vollen Stadion gegen Paris ein Fußballfest feiern können."

Charlotte überrannt: Orlando löst Playoff-Ticket

Mit einem Rekordsieg hat Orlando Magic auf den allerletzten Drücker doch noch sein Ticket für die Playoffs der NBA gelöst. Das Team um die deutschen Basketballstars Franz und Moritz Wagner schlug die Charlotte Hornets zum Abschluss des Playin-Turniers mit 120:90 und trifft im Achtelfinale auf die Detroit Pistons, Nummer eins der Eastern Conference.

Elendt blickt schon auf Schwimm-EM: "Medaille wäre super"

Kein Olympia, keine WM: Auch ohne ein ganz großes Highlight blickt Schwimm-Weltmeisterin Anna Elendt voller Vorfreude auf die neue Saison. "Seit Tokio war es immer Olympia, WM, WM, Olympia. Es war wirklich viel hintereinander. Dieses Jahr wird daher für viele eher ein Trainingsjahr. Ich finde das sehr angenehm", sagte die 24-Jährige eine Woche vor Beginn der deutschen Meisterschaften in Berlin (23. bis 26. April) in einer Medienrunde.

Kessler: El Mala? "Nicht mit Preisschild durch Europa rennen"

Thomas Kessler hat (noch) keine große Lust auf Spekulationen rund um die Zukunft von Shootingstar Said El Mala. "Das ist total unseriös, heute Abend ein Preisschild zu nennen. Am Ende hat der Spieler einen Vertrag bis 2030 bei uns. Man hat heute gesehen, wie wichtig er für uns ist", sagte der Sportdirektor des 1. FC Köln nach dem wichtigen 1:1 (0:0) beim FC St. Pauli bei Sky.

Textgröße ändern: