Deutsche Tageszeitung - Amstel Gold Race: Evenepoel gewinnt mit Zielsprint

Amstel Gold Race: Evenepoel gewinnt mit Zielsprint


Amstel Gold Race: Evenepoel gewinnt mit Zielsprint
Amstel Gold Race: Evenepoel gewinnt mit Zielsprint / Foto: © picture-alliance/Belga/SID

Zielsprint gewonnen, Revanche geglückt: Remco Evenepoel hat in Abwesenheit weiterer Top-Fahrer zum ersten Mal das Amstel Gold Race in den Niederlanden gewonnen und damit einen gelungenen Auftakt der Ardennen-Klassiker hingelegt. Über 257,4 km setzte sich der Belgier vom deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe in einem spannenden Finish durch. Nachdem er sich im Vorjahr dem Dänen Mattias Skjelmose hatte geschlagen geben müssen, setzte sich Evenepoel mit einem starken Antritt wenige Meter vor dem Ziel ab.

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"Ich war sehr selbstbewusst und ich habe mich besser gefühlt als letztes Jahr. Ich habe gespürt, dass ich noch etwas in den Beinen habe", sagte Evenepoel: "Ich bin einer der glücklichen Jungs, die etwas mehr Siege holen. Aber hier zu gewinnen, ist wirklich großartig."

Teamkollege Florian Lipowitz sowie Jonas Vingegaard und Radsport-Superstar Tadej Pogacar waren nicht an den Start gegangen. Entsprechend galt Evenepoel als großer Favorit - zumal der zweimalige Olympiasieger zuletzt den Kopfsteinpflaster-Klassiker Paris-Roubaix ausgelassen hatte, um sich auf seinen Start bei Lüttich–Bastogne–Lüttich am 27. April zu konzentrieren. Ob er auch am Mittwoch bei La Fleche Wallonne starten werde, wollte Evenepoel erst am Montag entscheiden.

Nachdem von Maastricht nach Berg en Terblijt bereits mehr als 200 Rennkilometer absolviert waren, begannen die Top-Profis, sich in Stellung zu bringen. Evenepoel war in einer Gruppe von sechs Ausreißern, die sich nur kurz darauf halbierte. In einer scharfen Linkskurve stürzten drei Fahrer, darunter auch Kévin Vauquelin (Ineos Grenadiers) und Matteo Jorgenson (Team Visma Lease a Bike).

20 Kilometer vor dem Rennende konnte auch der Franzose Romain Grégoire nicht mehr mithalten. Es blieben: Skjelmose und Evenepoel. Mit dem besseren Ende für den Favoriten.

(V.Sørensen--DTZ)

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