Deutsche Tageszeitung - Playoff-Krimis in der NBA: Orlando und Cleveland zittern

Playoff-Krimis in der NBA: Orlando und Cleveland zittern


Playoff-Krimis in der NBA: Orlando und Cleveland zittern
Playoff-Krimis in der NBA: Orlando und Cleveland zittern / Foto: © SID

Ohne den weiterhin verletzten Basketball-Weltmeister Franz Wagner haben die Orlando Magic in der NBA auch ihren zweiten Matchball gegen die Detroit Pistons vergeben. Nach dem 79:93 wartet in der ersten Playoff-Runde das alles entscheidende siebte Spiel. Zum Showdown kommt es auch für Dennis Schröder mit den Cleveland Cavaliers nach einem dramatischen 110:112 nach Verlängerung bei den Toronto Raptors.

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RJ Barrett traf 1,2 Sekunden vor Schluss zum Sieg der Kanadier, sein Wurf war zunächst am Ring abgeprallt, sprang aber hoch in die Luft und noch in den Korb. "Gott sei Dank! Ich habe im vierten Viertel und in der Verlängerung nichts getroffen, ich habe schlecht gespielt. Gott sei Dank hat dieser Wurf geklappt", sagte Barrett.

Schröder spielte keine große Rolle und kam nur auf sieben Punkte. Seine Cavaliers haben im siebten Spiel am Sonntag Heimrecht und damit offenbar einen großen Vorteil: In allen sechs bisherigen Spielen der Serie setzte sich das Heimteam durch.

Orlando muss dagegen am Sonntag in Detroit um den Einzug in die nächste Runde kämpfen, dabei hätte die Serie längst zugunsten des Teams aus Florida entschieden sein können. Am Freitag führten die Magic zwischenzeitlich mit 24 Punkten (62:38), ließen das beste Team der Hauptrunde der Eastern Conference aber wieder herankommen.

Nach einem 3:1 steht es somit 3:3. "Niemals aufgeben, so einfach ist das. Das ist der Detroit-Kampfgeist, genau darüber haben wir das ganze Jahr gesprochen", sagte Cade Cunningham, mit 32 Punkten bester Werfer der Partie. Tristan da Silva erzielte für Orlando zehn Punkte. Franz Wagner fehlte wie im Spiel zuvor wegen einer Wadenzerrung, sein Bruder Moritz kam wieder nicht zum Einsatz.

Im Viertelfinale stehen die Los Angeles Lakers. Altmeister LeBron James (28 Punkte) führte sein Team, das weiterhin auf Superstar Luka Doncic verzichten muss und wieder auf Maximilian Kleber verzichtete, zum 98:78 bei den Houston Rockets. Nach dem 4:2 in der Serie geht es für die Lakers nun gegen Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Nationalspieler Isaiah Hartenstein.

(V.Korablyov--DTZ)

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