Deutsche Tageszeitung - Krösche vermeidet Riera-Bekenntnis: "Über Leistung sprechen"

Krösche vermeidet Riera-Bekenntnis: "Über Leistung sprechen"


Krösche vermeidet Riera-Bekenntnis: "Über Leistung sprechen"
Krösche vermeidet Riera-Bekenntnis: "Über Leistung sprechen" / Foto: © FIRO/SID

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat nach der 1:2-Niederlage in der Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV ein Bekenntnis zu Trainer Albert Riera vermieden. "Wir sollten heute über die Leistung sprechen und über nichts anderes", sagte Krösche nach der Pleite bei Sky.

Textgröße ändern:

"Ich will jetzt gar nicht über den Trainer sprechen", erklärte Krösche: "Die Jungs sind auf dem Platz und letztendlich muss jeder Einzelne seine Leistung bringen und seine Aufgabe erfüllen. Das haben wir heute nicht geschafft."

In der Mixed Zone ergänzte Krösche, Riera sei "heute kein Thema". Weiteren Nachfragen zur Zukunft des Trainers wich er aus. Ob Riera über den Sommer hinaus Trainer bleiben werde? "Lasst uns heute über die Leistung sprechen. Und die war nicht gut", wiederholte Krösche. Diese sei "in dieser Saison in den wichtigen Spielen nicht ausreichend".

Frankfurt wartet seit drei Spielen auf einen Sieg, erstmals seit 2020 könnten die Hessen den Europapokal verpassen. Auch unter Riera, der Dino Toppmöller beerbt hatte, gab es keinen spürbaren Aufschwung. Der Spanier hatte auf der Spieltagspressekonferenz zudem einen bizarren Auftritt hingelegt, als er eine sechsminütige Wutrede hielt und die Berichterstattung rund um die Eintracht als "totalen Bullshit" bezeichnete.

Vor dem HSV-Spiel hatte Krösche die vieldiskutierten Aussagen von Riera, der einen Vertrag bis 2028 besitzt, etwas relativiert. "Ich fand, das war keine Wutrede", sagte Krösche: "Am Ende hat er das, was in seinem Herzen war und ihn gestört hat, gesagt. Wenn wir die Fakten nehmen, hat er gar nicht so viele schwierige Dinge gesagt."

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Nach Eklat in Lyon: UEFA sperrt Fener-Profi Guendouzi

Die UEFA hat den Fußballprofi Mattéo Guendouzi von Fenerbahce Istanbul nach dem Eklat in den Playoffs zur Champions League mit einer Sperre von insgesamt vier Spielen belegt. Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, wurden davon zwei Partien für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der ehemalige Herthaner eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen.

S04-Legende Thon hofft auf würdigen Neuer-Abschied auf Schalke

Klublegende Olaf Thon hat die Fans von Schalke 04 zu einem würdigen Empfang für Torhüter Manuel Neuer bei dessen womöglich letztem Auftritt in seiner alten sportlichen Heimat aufgerufen. "Ich hoffe, weil er bei uns ausgebildet und Nationalspieler wurde, dass er nicht ausgebuht wird, sondern dass man seine Leistung als weltbester Torwart respektiert und akzeptiert", sagte Thon im ran-Interview vor dem Heimspiel am Abend (18.30 Uhr/Sky) gegen Neuers FC Bayern.

US Open: Shelton auf dem Weg zum Duell mit Alcaraz

Der große US-Hoffnungsträger Ben Shelton hat in New York tief in der Nacht das Achtelfinale der US Open erreicht und nähert sich einem Viertelfinal-Kracher gegen Carlos Alcaraz an. Der Halbfinalist von 2023 verwandelte im Arthur Ashe Stadium um 2.07 Uhr Ortszeit seinen ersten Matchball zum 7:6 (7:3), 6:7 (5:7), 6:3, 6:4 gegen den Kanadier Denis Shapovalov.

Trost von Merz, dann Eistonne: DBB-Frauen trotzen dem Frust

Der Bundeskanzler kam höchstpersönlich, um den deutschen Basketballerinnen Mut zu machen. Nach der heftigen Auftakt-Klatsche bei der Heim-WM gegen Spanien traf Friedrich Merz die enttäuschte Mannschaft vor der Kabine im Bauch der Berliner Uber Arena. Lange konnten Leonie Fiebich und Co. jedoch sowieso nicht hadern – keine 24 Stunden blieben bis zum Hochdruck-Spiel gegen Japan. Dort gilt: verlieren verboten.

Textgröße ändern: