Deutsche Tageszeitung - Polanski nach Gladbacher Klassenerhalt: "Extrem stolz"

Polanski nach Gladbacher Klassenerhalt: "Extrem stolz"


Polanski nach Gladbacher Klassenerhalt: "Extrem stolz"
Polanski nach Gladbacher Klassenerhalt: "Extrem stolz" / Foto: © SID

Seine Gefühlswelt nach dem geglückten Klassenerhalt konnte Eugen Polanski nicht einordnen. "Ob da brutal viel Erleichterung ist, weiß ich nicht", sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach nach dem 1:0 (0:0) gegen Borussia Dortmund: "Der Glaube war definitiv da. Wir haben es uns erarbeitet, da bin ich extrem stolz auf die Mannschaft."

Textgröße ändern:

Zwei Spieltage vor Schluss haben die Gladbacher nun Gewissheit, dass sie auch kommenden Jahr in der Fußball-Bundesliga spielen werden. Gegen den BVB verdienten sie sich den Sieg, weil sie "scharf, bissig und griffig waren", wie auch Dortmunds Trainer Niko Kovac anerkennend analysierte.

"Wir haben ein komplettes Spiel gefordert und es auch geliefert bekommen. Wir haben einen ganz, ganz Großen geschlagen", lobte Polanski: "Wir waren griffig und von der ersten bis zur letzten Minute unangenehm für den Gegner."

Das war auch ein Verdienst des Trainers, dessen Idee, die Dortmunder auf den ganzen Platz in direkte Duelle zu verwickeln, aufging. Trotzdem "hat die Mannschaft gewonnen und nicht der Trainer", betonte Polanski.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

NHL-Playoffs: Sturm verliert wildes erstes Spiel

Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist mit den Minnesota Wild mit einer wilden Niederlage ins Viertelfinale der NHL-Playoffs gestartet. Gegen Titelkandidat Colorado Avalanche hieß es nach 60 spektakulären Minuten 6:9. Gleich 14 verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein - der 30 Jahre alte Sturm gehörte nicht dazu.

NBA: Schröder nach Krimi weiter, Wagners raus

Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers die Nerven behalten und die zweite Runde der NBA-Playoffs erreicht. Die Cavs gewannen das alles entscheidende siebte Spiel gegen die Toronto Raptors 114:102. Für Orlando Magic war ohne den verletzten Basketball-Weltmeister Franz Wagner dagegen Endstation.

Berliner Final-MVP Stettmer: "So ruhig wie möglich"

Nach der Schlusssirene prasselte das Lob von allen Seiten auf Jonas Stettmer ein - so wie vorher die Pucks. Der Torhüter der Eisbären Berlin, der nach dem entscheidenden 4:1-Sieg am Sonntag im fünften Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Adler Mannheim als MVP der Serie ausgezeichnet worden war, gab die Komplimente gleich weiter.

"Große Lücke": Zverevs Problem mit Sinner

Der Weg auf die schönsten Gipfel der Tennis-Welt ist für Alexander Zverev versperrt - weil es Jannik Sinner gibt. Und so formulierte Deutschlands Nummer eins nach seiner brutalen Niederlage im Finale von Madrid einen Vorschlag für den Italiener. Bei den French Open in Paris (ab 24. Mai) könne Sinner doch "vielleicht eine Pause machen", sagte Zverev mit einigem Galgenhumor.

Textgröße ändern: