Deutsche Tageszeitung - "Eine Minute am Tag": Trump enthüllt seine Fitnessroutine

"Eine Minute am Tag": Trump enthüllt seine Fitnessroutine


"Eine Minute am Tag": Trump enthüllt seine Fitnessroutine
"Eine Minute am Tag": Trump enthüllt seine Fitnessroutine / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat einen Einblick in seine Fitnessroutine gegeben. "Ich trainiere so viel, ungefähr eine Minute am Tag, maximal, wenn ich Glück habe", sagte der fast 80-Jährige am Dienstag bei einem Auftritt mit jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern im Weißen Haus. Danach unterzeichnete er eine Anordnung zur Wiedereinführung des Fitnessabzeichen des Präsidenten, das seit den späten 1950er-Jahren an Schulkinder vergeben worden war.

Textgröße ändern:

Damit eröffne er "ein goldenes Zeitalter der Athletik", sagte Trump weiter. Er mokierte sich dabei über den früheren Präsidenten Barack Obama, der den jährlichen Fitnesstest 2013 durch ein Fitnessprogramm ersetzt hatte.

Zugleich scherzte Trump mit Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr. über seinen eigenen Bewegungsmangel. Anlass war eine Geschichte des Gesundheitsministers über seinen Vater Robert F. Kennedy, der eine stramme Tageswanderung von 50 Meilen (gut 80 Kilometer) unternommen hatte. Kennedy Jr. sagte, es wäre für den leidenschaftlichen Golfer Trump "ein Kinderspiel", dasselbe zu tun, da der Präsident "jedes Wochenende neun Meilen am Tag auf einem Golfplatz" laufe. Trump wandte dazu ein: "Wenn ich nicht das Golfmobil benutze."

Der Präsident tätschelte überdies einem Schüler den Arm und fragte, ob er ein "starker Mensch" sei, worauf der Junge mit "Ja, Sir" antwortete. "Glaubst du, du könntest mich im Kampf schlagen?", fragte Trump - und fügte mit einem Kichern hinzu: "Ich glaube, das könntest du." Nach dem Termin schob Trump für die Fotografen einen Golfball über den Südrasen des Weißen Hauses, während die Schüler an einem Reck turnten.

Trump wird am 14. Juni 80 Jahre alt und hatte sich immer wieder für seine körperliche und geistige Fitness gerühmt. Seit seinem erneuten Amtsantritt vor gut 13 Monaten gab es allerdings wiederholt Spekulationen über seinen Gesundheitszustand, weil der Präsident mehrfach bei Veranstaltungen einzuschlafen schien. Zudem waren an seinen Händen und am Hals auffällige, mit Schminke bedeckte Blutergüsse zu sehen. Das Weiße Haus erklärte sie wechselweise mit vielem Händeschütteln und mit einem hohen Aspirin-Konsum Trumps.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Bierhoff rät DFB bei WM zu Zurückhaltung - und übt Kritik

Oliver Bierhoff empfiehlt dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) angesichts der politischen Debatten um US-Präsident Donald Trump eine Art Abschottungskurs für die WM im Sommer. "Die Spieler müssen geschützt werden. Sie dürfen sich nicht treiben lassen. Man sollte ihnen sagen: Lasst die Medien meckern und konzentriert euch auf den Sport", sagte Bierhoff dem Magazin stern. Der DFB sollte sich bei dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada einmal positionieren und dann deutlich machen: "Lasst die Mannschaft in Ruhe! Tragt eure Moraldebatten gerne aus, aber nicht auf dem Rücken der Spieler."

Eckerts Southampton darf von Premier League träumen

Der englische Fußball-Traditionsklub FC Southampton mit dem deutschen Trainer Tonda Eckert darf weiter vom Jackpot und der direkten Rückkehr in die Premier League träumen. Die Saints zogen mit dem 2:1 (1:1) n.V. gegen den FC Middlesbrough im Halbfinal-Rückspiel der Playoffs ins millionenschwere Aufstiegs-Endspiel ein. Gegner dort ist am 23. Mai im Londoner Wembley-Stadion Hull City.

kicker: Zeichen für Neuer-Comeback beim DFB "mehren sich"

Es wäre eine völlig überraschende, spektakuläre Rolle rückwärts aller Beteiligter: Entgegen monatelanger Dementi könnte der frühere Weltmeister Manuel Neuer nun angeblich doch ein Comeback in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft feiern. Das berichtet jedenfalls der kicker. Demnach "mehren sich" die Anzeichen auf eine Rückkehr des einstigen Kapitäns in die DFB-Auswahl zur WM im Sommer.

Nagelsmann-Kritik: Rettig schießt gegen Hoeneß

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hat Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen die zuletzt immer schärfere Kritik vor allem von Uli Hoeneß in Schutz genommen. Ihn habe dies "erstaunt", sagte Rettig bei einer Veranstaltung des Heimatvereins "Düsseldorfer Jonges" am Dienstagabend, er empfinde die Angriffe als "einfach unnötig".

Textgröße ändern: