Deutsche Tageszeitung - Nach Berlin: Auch Titelverteidiger Magdeburg im Final Four

Nach Berlin: Auch Titelverteidiger Magdeburg im Final Four


Nach Berlin: Auch Titelverteidiger Magdeburg im Final Four
Nach Berlin: Auch Titelverteidiger Magdeburg im Final Four / Foto: © dpa/picture-alliance/SID

Die Handballer des SC Magdeburg haben in der Champions League die Titelverteidigung ins Visier genommen und sind den Füchsen Berlin ins Final Four gefolgt. Nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel gegen Pick Szeged (35:28) gab sich das Team von Trainer Bennet Wiegert auch im Viertelfinal-Rückspiel keine Blöße und siegte 45:37 (23:19). Der SCM träumt somit vom vierten Titel im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb.

Textgröße ändern:

Am Donnerstagabend war das Weiterkommen nie in Gefahr. Vor heimischer Kulisse lieferte Magdeburg eine Offensivshow, Omar Ingi Magnusson wurde mit acht Treffern bester Werfer.

Die Füchse hatten am Mittwochabend in einem packenden Krimi gegen Veszprem HC aus Ungarn mit 35:33 (31:30, 17:15) nach Siebenmeterwerfen das Ticket für das Finalturnier in Köln gebucht. Beim Showdown am 13. und 14. Juni in der Lanxess Arena sind zudem der spanische Spitzenklub FC Barcelona und Aalborg HB aus Dänemark mit Nationalspieler Juri Knorr dabei.

Die Halbfinal-Paarungen werden am Freitag (11 Uhr) ausgelost. Im Vorjahr hatte Magdeburg die Füchse im Endspiel besiegt und den dritten Titel nach 2002 und 2023 geholt. Nun winkt die Titelverteidigung, das gelang noch keiner deutschen Mannschaft.

"Jetzt dürfen wir uns nicht ausruhen oder lediglich die Führung verwalten. Das ist der falsche Ansatz", warnte Gisli Kristjansson vor dem Anpfiff. Der SCM begann konzentriert, setzte sich früh mit drei Toren ab (7.) und lieferte mit fortschreitender Spieldauer auch zunehmend Spektakel: Daniel Petersson bediente Matthias Musche per Kempa zum 19:14 (23.). Nach der Pause ließ Magdeburg nicht nach und schraubte die Führung weiter nach oben.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

"Mal einen saufen gehen"? Mit Kimmich eher nicht

An seinem freien Tag bat Joshua Kimmich die Journalisten scherzhaft um Freizeittipps für den Abend - mehr als die Empfehlung für ein indisches Restaurant in der Nähe kam dabei aber nicht herum. Ohnehin denkt der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft schon einige Tage weiter: Er sprach unterhaltsam über das Geheimnis des Teambuildings, und er warnte vor dem nächsten WM-Gegner Elfenbeinküste und vor Bundesliga-Star Yan Diomande im Besonderen.

WM-Debüt: Zwayer pfeift USA gegen Australien

Das Warten hat ein Ende - Felix Zwayer steht vor seiner WM-Premiere. Der 45 Jahre alte Schiedsrichter aus Berlin wurde am Dienstag vom Fußball-Weltverband FIFA für das Vorrundenspiel am Freitag (21.00 Uhr/MagentaTV und ARD) zwischen Co-Gastgeber USA und Australien in Seattle angesetzt. Unterstützt wird WM-Neuling Zwayer von seinen Assistenten Robert Kempter und Christian Dietz. Als Vierte Offizielle fungiert die Mexikanerin Katia Garcia.

Wimbledon: Serena und Venus Williams gemeinsam im Doppel

Serena Williams kehrt nach vier Jahren auf den "heiligen Rasen" von Wimbledon (29. Juni bis 12. Juli) zurück. Wie die Veranstalter am Dienstag bekannt gaben, erhält die Tennisikone gemeinsam mit ihrer Schwester Venus eine Wildcard im Doppel. Zuletzt war Serena Williams 2022 an der Church Road angetreten, wenige Monate später hatte die 23-malige Grand-Slam-Gewinnerin dann bei den US Open ihre Karriere beendet.

"Genau hier will ich sein": Rüdiger verlängert in Madrid

Bei der Fußball-WM ist Antonio Rüdiger in der deutschen Nationalmannschaft nur noch zweite Wahl - bei Real Madrid allerdings bleibt er das Fundament der Abwehr. Der spanische Rekordmeister verkündete am Dienstag die Verlängerung des Ende des Monats auslaufenden Vertrages mit dem 33-Jährigen um ein Jahr bis 2027.

Textgröße ändern: