Deutsche Tageszeitung - Schult über Torwart-Debatte: "Baumann hat das nicht verdient"

Schult über Torwart-Debatte: "Baumann hat das nicht verdient"


Schult über Torwart-Debatte: "Baumann hat das nicht verdient"
Schult über Torwart-Debatte: "Baumann hat das nicht verdient" / Foto: © picture alliance/Maximilian Koch/SID

Ex-Nationaltorhüterin Almuth Schult hat Oliver Baumann in der Debatte um die Nummer eins im deutschen Tor bei der WM 2026 in Schutz genommen. "Es gibt einem nicht unbedingt Sicherheit, wenn das ganze Land darüber diskutiert, ob jemand anderes im Tor stehen sollte. Das bedeutet im Grunde, dass die Leute mit dir unzufrieden sind und das kann einem kein gutes Gefühl für eine Weltmeisterschaft geben", sagte Schult dem Nachrichtenportal t-online.

Textgröße ändern:

Auch wenn sie die Diskussion um den DFB-Torhüter verstehe, habe der Hoffenheimer diese nicht verdient. "Deutschlands Nummer eins hat in der Vergangenheit eigentlich immer bei einem Top-Verein gespielt und war auch auf Klubebene international vertreten", sagte die 35-Jährige. Das sei bei Baumann nicht der Fall, dennoch habe er "in der Nationalmannschaft hervorragende Leistungen gezeigt" und sei "in der Liga ein sehr konstanter Torwart", führte die ARD-Expertin fort.

Zudem sei die Debatte hinsichtlich einer möglichen DFB-Rückkehr von Manuel Neuer für sie mittlerweile vom Tisch. Sowohl Neuer als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann hätten ein Comeback zur Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada "mehrfach dementiert und abmoderiert", sagte Schult: "Die Debatte kann man deshalb irgendwann auch mal lassen, gerade, weil man Oliver Baumann damit untergräbt".

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Hammerlose: Bayern-Frauen gegen Barca, Real und ManCity

Hammerlose für den FC Bayern: Die Double-Gewinnerinnen bekommen in der Ligaphase der Champions League gleich die Chance zur Revanche für das Halbfinal-Aus in der Vorsaison. Die Auslosung in Nyon bescherte den Münchnerinnen ein Duell mit dem FC Barcelona, außerdem warten weitere schwere Begegnungen gegen Real Madrid, Manchester City und Frankfurt-Bezwinger Paris Saint-Germain. Die Partien bei Benfica Lissabon und Austria Wien sollten Pflichtaufgaben sein.

EM-Aus für Grozer: Deutschland ohne Volleyball-Urgestein

Deutschlands Volleyballer müssen bei der anstehenden Europameisterschaft (9. bis 26. September) ohne ihren wichtigsten Spieler auskommen. Für Ausnahmekönner Georg Grozer kommt der Kampf um den ersten EM-Titel der deutschen Geschichte wegen anhaltender körperlicher Probleme zu früh. Wie der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) auf Nachfrage des SID am Freitagvormittag bestätigte, wird Grozer derzeit individuell physiotherapeutisch betreut.

"Ein bisschen Wahnsinn": Kompany und die "KI-Wolke"

Ein Wunschtransfer, den ihm der FC Bayern untersagte? Vincent Kompany lachte laut. "Also, das hast du dir aus der KI-Wolke geholt, diese Information", sagte der Münchner Trainer angesprochen auf einen entsprechenden Bild-Bericht gut gelaunt, bevor er dann doch noch ernst wurde: "Ich bin total überrascht, dass das überhaupt irgendwo in die Welt ging, weil ich nicht einmal aufgestanden bin mit diesem Gedanken."

Wieder in fünf Sätzen: Zverev quält sich in die dritte Runde

Alexander Zverev riss sich erleichtert das verschwitzte Shirt vom Leib, dann holte er sich den spärlichen Applaus der verbliebenen New Yorker Nachtschwärmer ab. Der French-Open-Sieger hat zwei Tage nach seinem Erstrunden-Schreck auch die nächste Pflichtaufgabe bei den US Open nur mit großer Mühe gelöst. Beim 6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3 gegen den Franzosen Quentin Halys wirkte Zverev zwischenzeitlich arg verunsichert.

Textgröße ändern: