Deutsche Tageszeitung - Hartenstein mit OKC auf dem Weg ins Conference Final

Hartenstein mit OKC auf dem Weg ins Conference Final


Hartenstein mit OKC auf dem Weg ins Conference Final
Hartenstein mit OKC auf dem Weg ins Conference Final / Foto: © SID

Der deutsche Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein steht mit Oklahoma City Thunder kurz vor dem Einzug ins Conference Final der NBA. Der Titelverteidiger setzte seine Playoff-Serie fort und besiegte die Los Angeles Lakers mit 131:108. Beim Stand von 3:0 kann OKC bereits am Montag (Ortszeit) in L.A. den Einzug in die nächste Runde perfekt machen.

Textgröße ändern:

Für Oklahoma war es der achte Playoff-Sieg in Folge. Nach dem finalen Triumph im vergangenen Jahr über die Indiana Pacers war der Titelfavorit in dieser Saison in der ersten Runde über die Phoenix Suns hinweggefegt. Auch den Lakers um Superstar LeBron James droht nun dieses Schicksal.

Ohne den verletzten Luka Doncic waren sie vor allem in der zweiten Halbzeit hoffnungslos unterlegen. Noch kein Team in der Geschichte der NBA hat einen 0:3-Rückstand in einer Playoff-Serie aufgeholt, Coach JJ Redick gab sich dennoch kämpferisch. "Ich gebe diese Serie nicht auf", sagte er: "Wir werden versuchen, am Montag zu gewinnen."

Offen blieb, wie den Lakers das gelingen soll. Nach zwei Pleiten in Oklahoma verloren sie auch das erste Heimspiel deutlich. Der Belgier Ajay Mitchell (24 Punkte) und Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander (23) dominierten in den Schlussvierteln. Hartenstein steuerte zwölf Punkte und neun Rebounds zum souveränen Sieg hinzu.

Bei den Lakers erzielte Topscorer Rui Hachimura 21, James 19 Punkte. Zum Einsatz kam auch Maximilian Kleber. Der gebürtige Würzburger holte einen Rebound. Ausnahmespieler Doncic fehlt den Lakers mit einer Oberschenkelverletzung seit Anfang April.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Wieder in fünf Sätzen: Zverev quält sich in die dritte Runde

Alexander Zverev riss sich erleichtert das verschwitzte Shirt vom Leib, dann holte er sich den spärlichen Applaus der verbliebenen New Yorker Nachtschwärmer ab. Der French-Open-Sieger hat zwei Tage nach seinem Erstrunden-Schreck auch die nächste Pflichtaufgabe bei den US Open nur mit großer Mühe gelöst. Beim 6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3 gegen den Franzosen Quentin Halys wirkte Zverev zwischenzeitlich arg verunsichert.

"Auf die Schnauze bekommen": Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Struff nach kuriosem Fünfsatz-Krimi ausgeschieden

Nach seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon hat Jan-Lennard Struff bei den US Open die nächste Grand-Slam-Überraschung verpasst. Der Warsteiner verlor einen kuriosen Nervenkrimi gegen den gesetzten Francisco Cerúndolo mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 und verpasste es, zum vierten Mal in die dritte Runde der US Open einzuziehen. 16 Doppelfehler wurden ihm zum Verhängnis.

Textgröße ändern: