Deutsche Tageszeitung - Flick mit dabei: Barca lässt sich bei Busparade feiern

Flick mit dabei: Barca lässt sich bei Busparade feiern


Flick mit dabei: Barca lässt sich bei Busparade feiern
Flick mit dabei: Barca lässt sich bei Busparade feiern / Foto: © SID

Lamine Yamal und Robert Lewandowski schossen immer wieder mit Konfetti-Kanonen, Raphinha passte auf die Meistertrophäe auf - und der Architekt des Erfolgs gab den stillen Beobachter: Hansi Flick hat sich am Tag nach dem Tod seines Vaters bei der großen Siegerparade des FC Barcelona eher im Hintergrund gehalten. Der deutsche Trainer stand zwar mit seinen Spielern auf dem Cabrio-Bus mit der Aufschrift "Campions", verzichtete aber trotz zeitweiser Sprechchöre der Fans mit schwarzer Basecap und dunkler Sonnenbrille auf große Jubelposen.

Textgröße ändern:

Flick mischte sich vor allem unter seinen Staff um die Assistenztrainer Markus Sorg, Thiago Alcántara oder Toni Tapalovic. Hin und wieder zeigte er den gehobenen Daumen in Richtung Fans oder warf ihnen Luftküsse zu, zwischenzeitlich gönnte er sich auch ein Kaltgetränk. "Mir geht es sehr gut", sagte er kurz und knapp bei Barca TV. Lewandowski, der als Abgangskandidat gilt, saß über die gesamte Strecke freudestrahlend auf der Front des Busses und tat sich zusammen mit Torhüter Wojciech Szczesny als Anführer der Party-Gesellschaft hervor.

Die Parade führte am Tag nach dem 2:0 im Clasico gegen Real Madrid vom Camp Nou aus ins Stadzentrum, wo es Zwischenstopps am Platz Josep Tarradellas/Berlín, in Balmes/Gran Via und am Consell de Cent gab. Nach einem Rundkurs endete die Party-Tour nach mehr als vier Stunden wieder am Camp Nou. An der Strecke standen die Fans teilweise in Zehnerreihen, skandierten immer wieder "Campeones, Campeones". Laut spanischer Medienberichte versammelten sich Hunderttausende Menschen für die Feier in der Stadt.

"Es ist unglaublich, die Fans sind immer bei uns", sagte Yamal: "Man denkt, es ist ein Montag, man ist in Barcelona und die Leute haben Arbeit, aber sie sind immer hier bei uns." Frenkie de Jong schickte euphorisiert gleich eine Kampfansage in Richtung Fußball-Europa: "Diese Mannschaft ist sehr hungrig. Es gibt viele Titel, die wir gewinnen wollen, vor allem die Champions League steht noch aus, und wir werden alles geben, um das zu schaffen."

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

"Auf die Schnauze bekommen": Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Struff nach kuriosem Fünfsatz-Krimi ausgeschieden

Nach seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon hat Jan-Lennard Struff bei den US Open die nächste Grand-Slam-Überraschung verpasst. Der Warsteiner verlor einen kuriosen Nervenkrimi gegen den gesetzten Francisco Cerúndolo mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 und verpasste es, zum vierten Mal in die dritte Runde der US Open einzuziehen. 16 Doppelfehler wurden ihm zum Verhängnis.

Volleyball-EM: Deutschland scheitert im Viertelfinale

Die deutschen Volleyballerinnen haben die erhoffte Sensation verpasst und sind im Viertelfinale der Europameisterschaft ausgeschieden. Bei der Revanche gegen den Gastgeber und Mitfavoriten Türkei unterlag die Mannschaft von Trainer Giulio Bregoli am Donnerstagabend in Istanbul mit 1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25). Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) muss somit weiter auf den ersten Einzug in die Runde der besten vier Teams Europas seit 13 Jahren warten.

Textgröße ändern: