Deutsche Tageszeitung - Kein Sieg beim 24-Stunden-Debüt: Defekt stoppt Verstappen

Kein Sieg beim 24-Stunden-Debüt: Defekt stoppt Verstappen


Kein Sieg beim 24-Stunden-Debüt: Defekt stoppt Verstappen
Kein Sieg beim 24-Stunden-Debüt: Defekt stoppt Verstappen / Foto: © picture-alliance/ANP/SID

Die Technik hat Max Verstappen bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen am Nürburgring einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach der letzten Ausfahrt des viermaligen Formel-1-Weltmeisters in der Grünen Hölle bremste ein Defekt an der Antriebswelle den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 aus - nach vorheriger Führung beim Langstreckenklassiker in der Eifel waren vier Stunden vor Rennende auf einen Schlag alle Chancen dahin.

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"Wir sind total am Boden zerstört, dass wir es nicht geschafft haben. Aber so ist der Rennsport. Bis zum nächsten Mal", kommentierte Verstappen Racing bei Instagram. Am Ende stand Platz 38 mit 21 Runden Rückstand auf das Siegerauto.

Die Probleme traten auf, nachdem der 28-jährige Niederländer Verstappen seinen Boliden an Daniel Juncadella übergeben hatte. Der Mercedes wurde stetig langsamer, der Spanier steuerte die Box an und stieg aus, im Klassement wurde der Wagen durchgereicht. "Wir haben leider ein technisches Problem hinten rechts. Es war keine Berührung, sondern Technik", sagte Steve Buschmann, Teammanager bei Winward-Mercedes, am Nitro-Mikrofon.

Bei näherer Untersuchung seien auch "Kollateralschäden am Radträger und zu anderen Peripherieteilen an der Hinterachse rechts" festgestellt worden, sagte Mercedes-AMG-Kundensportchef Stefan Wendl. Das Ziel der Fahrer sei es dennoch, das Auto wieder auf die Strecke zu bekommen und das Rennen zu beenden, erklärte Wendl. Zumindest das gelang: Für eine letzte Runde kehrte Juncadella kurz vor Ablauf der 24 Stunden auf die Strecke zurück.

Über weite Strecken hatten Verstappen und seine Teamkollegen Juncadella, Jules Gounon (Frankreich) und Lucas Auer (Österreich) das Rennen im Parallelflug mit dem Schwesterauto mit Maro Engel, Luca Stolz, Fabian Schiller und dem Belgier Maxime Martin dominiert und zeitweise einen Vorsprung von 30 Sekunden auf die Rivalen herausgefahren - nach dem Aus des Verstappen-Autos brachte der Winward-Mercedes mit der Startnummer 80 den Sieg kontrolliert nach Hause.

Verstappen, der das Formel-1-freie Wochenende für seinen ersten Start beim stimmungsvollen 24-Stunden-Klassiker nutzte, ist ein großer Fan der 25,378 km langen Berg- und Talbahn in der Eifel. In diesem Jahr wurde auch befeuert durch Verstappens Zusage ein Besucherrekord (352.000 Zuschauer) erzielt.

(V.Sørensen--DTZ)

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